Die Shewadagon Pagode Nachtrag 28.12.16

Die Dinge die ich nun noch ergänze, lassen sich bestimmt im Internet nachlesen, aber der Blog ist unser Tagebuch und wir möchten einige Details nicht vergessen. Die Pagode war ursprünglich nur an der Spitze vergoldet und ist mittlerweile komplett aus Gold. Die Pagode enthält im Inneren eine Kammer, in der eine Locke von Buddah aufbewahrt wird, einen Zugang gibt es nicht, es ist alles massiv. Einer der Aufgänge (N,S,W,O) ist ebenfalls vergoldet. Die ganzen kleine Stupas, Tempel und Gebäude ringsherum wurden alle von verschiedenen Gruppen gespendet, eines davon von einer chinesischen Gruppe. Im Grunde ist das ganze Gelände von Buddah-Anhängern durch Spenden aller Art aufgebaut wurden und wird ständig erweitert. Aller 5 Jahre wird die Pagode komplett mit Bambus eingerüstet und alles ausgebessert. Man sieht, dass es Stellen gibt, an denen das Gold abgeplatz ist. Es fallen auch ständig Diamanten, Edelsteine und die Schmuckstück aus dem Schirm herunter. Diese werden von den Mönchen eingesammelt und bei der Wartung wieder angebracht. Dabei können die Spender ihre Goldplatten, mit ihren eingravierten Namen, selber an die Pagode schrauben. Der Schirm enthält zehntausende von Ketten, Ohrringen, Glöckchen und ähnlichem Schmuck, der natürlich auch gespendet wurde. Die Marmorfliesen ringsherum gab es anfangs nicht, bis jemand diese gespendet hat. Vor ein paar Jahren hat jemand für alle Besucher riesige Wassertanks gespendet, damit alle ständig Trinkwasser haben. Solche Taten wären gut für das Kharma. Dabei erfahren wir auch das es am besten ist, wenn man seine Kinder zum Kloster schickt. Das gibt das beste Kharma und sollte man keine Kinder haben, kann man diese ausleihen.

Unser Guide erklärt das jemand der 100% seines Lebens den Buddah Lehren widment nur maximal 10% davon verstehen kann.

Als wir im Dunkeln die Pagode das zweite Mal besuchen, spricht uns jemand auf Deutsch an, ob wir etwas suchen würden. Wir kommen nicht ins Gespräch, da wir verneinen. Etwas verblüfft war ich trotzdem, da er einheimisch und nicht wie ein Tourist aussieht.

Da die Pagode auf einem Hügel steht und sehr hoch ist, sehen wir sie von jedem Ort aus, den wir besuchen. Es gibt eine Ausstellung mit historischen Fotos des Geländes, die gefallen uns und wir sind ein mal mehr beeindruckt. Wir hätten gern ein Buch mit den Bildern gekauft, können vor Ort und in verschiedenen Buchläden in der Stadt keines finden.

Buddhas Haar 27.12.16

Den zweiten Tag in Yangon beginnen wir im National Kantawgyi Garden. Das Taxi bringt uns für 4.000 Kyats hin, allerdings muss der Taxifahrer Passanten nach dem Weg fragen und das obwohl wir ihm eine Karte zeigen. Wir haben eine gedruckte Karte dabei, aber Kartenlesen scheint keiner zu können. Jedes mal unterhalten sich die Taxifahrer untereinander bis klar ist wo es ist oder es wird jemand angerufen.

Wir laufen gemütlich durch den Park und fotografieren die Tiere. Es ist ziemlich ruhig hier und etwas grüner als die driste Stadt herum. Der Park in Bangkok war dagegen schöner. Wir bleiben trotzdem irgendwann auf einer Bank sitzen und genießen die Mittagszeit am See. Am Ende laufen wir zum Art Summit Tower, fahren in den fünften Stock und müssen 200 Kyat pro Person bezahlen, damit wir die Aussichtsplatform betreten dürfen. Es hat alles schon mal bessere Zeiten gesehen. Oben haben wir eine tolle Aussicht auf die Stadt, wir sehen, dass überall gebaut wird. Von hier sieht man wie von fast überall die Shwedagon Pagode.

Wir fahren mit dem Taxi weiter zur Botahtaung Pagode, für 3.000 Kyat. Nun müssen wir 6.000 Kyats pro Person Eintritt bezahlen, bevor wir die Tempelanlage betreten dürfen. Wir machen ein paar Fotos, aber außer Gold und viel Licht kann ich nicht wirklich das Haar, das Buddha gehörte, erkennen. Die restlichen Gebäude erkunden wir danach und finden unter anderem einen Buddah der 66 Jahre lang in London ausgestellt war. Dieser wurde als Burma annektiert wurde, von den Britten gestohlen und kam später nach der Unabhängigkeit von Burma wieder hierher zurück. Ansonsten gibt es hier nicht viel zu bestaunen und wir entscheiden uns für einen Fußmarsch zu den World Hertiage Gebäuden in der Nähe. Teilweise sind die Gebäude in guten und teilweise in ruinenartigen Zuständen. Einige Gebäude sind wirklich schön, wenn man sie sich in ihrer ursprünglichen Form vorstellt. Auffallend ist beispielsweise das hohe Gericht „High Court“ im britischen Stil, die Steine sind in einem interessanten rot Ton. Wir beenden unserer Erkundungstour in dem Park direkt davor. Hier gibt es gerade einen Markt, überall sind Stände die ihre Waren anpreisen. Eine Einheimische versucht uns mehrfach Postkarten zu verkaufen, es wird jedes mal billiger, aber wir lehnen ab. Wir schreiben keine, nutzen Email und die Fotos haben wir auch. Wir schauen zu, wie sie bei jedem Touristen der vorbei kommt ihr Glück versucht.

Wir laufen nach kurzer Stärkung weiter zur Straßenküche von gestern. Immer die Straße entlang, nehme ich nach kurzer Zeit die Gopro aus dem Rucksack und filme. Ziemlich verrückt hier alles. Ein Geschäft am anderen, das ist noch normal, davor jeweils noch mal kleine Stände, hier verkaufen sie alles von Sekundenkleber bis gebrauchte Autoschlüssel. Jede Querstraße ist voll mit Ständen und die Häuser zieren Satellitenschüsseln und weitere Elemente. Die Straße ist voll mit Autos und Bussen. Ein Bus hinter dem anderen und alle sind überfüllt. Dazu hupen die Busse und auch die Autos fast ununterbrochen. Bei unseren Taxifahrten ist uns das schon aufgefallen, bei jeder Kurve, Kreuzung oder bei anderen Verkehrsteilnehmern wird grundsätzlich gehupt.

Nach 30min erreichen wir unser Ziel. Die Straßenküche gehört direkt zum Nachtmarkt an der Straße bzw Straßen. Davor verläuft eine vierspurige Straße und dahinter eine noch mehr spurige Straße die allerdings Maut kostet. Somit sitzen wir inmitten vom Verkehr, als wir unsere Mahlzeit einnehmen. Es gibt wieder Chicken-Rice und Som Dam. Dieses mal probiert Mirko auch das Schweinefleisch. Es war ganz sehr lecker sagt er. Wir verabschieden uns von unserer Köchin, morgen geht es bereits weiter. Jede Mahlzeit kostet 1.500 Kyats. Wer ebenfalls dort speisen möchte, die GPS Koordinaten dazu lauten N 16° 46.488 E 96° 08.458, zu erkennen an der 7×7 (steht im Plakat) und an den Edelstahl Tischen + Stühlen.

Wir laufen ein Stück die Straße zurück, bis zur ersten Durian Verkäuferin und kaufen eine Durian für 25.000 Kyats. Die Verhandlungen waren etwas schwierig. Das eine 25.000 Kyats kosten soll verstehen wir sofort, aber das wir das verstanden haben, verstehen sie wieder nicht. Ich möchte wissen wie viel Kilo die Durian hat, aber das verstehen sie auch nicht. Also nehme ich die Durian, die ich mir ausgesucht habe und lege sie einfach auf die Waage. 6kg für umgerechnet 17 Euro ist 50% billiger als in Thailand und deutlich billiger als in Deutschland. Wir nehmen uns wieder ein Taxi zurück zum Hotel. Wie immer vereinbaren wir vor Fahrtantritt einen Preis von dieses mal 4.000 Kyats, Taxometer sehe ich nirgends laufen. Obwohl wir die Visitenkarte vom Hotel zeigen und auf der Karte genau erklären wo sich das Hotel befindet, muss unserer Fahrer das Hotel anrufen und sich den Weg erklären lassen.

Im Hotel genießen wir die erfrischende Dusche und essen erst ein mal, bevor wir uns um die Weiterreise für morgen kümmern. Unser Hotel hat sich um das Busticket gekümmert und uns per Email zugeschickt. Dafür haben wir am morgen $28 pro Person bezahlt. Uns war natürlich klar, dass das teuerer ist, als wenn wir das selber buchen würden. Leider gibt es hier keine Reisebüros, wo wir das selber hätten organisieren können. Zumindest sehen wir in unseren zwei Tagen, in denen wir 60 km durch die Stadt gelaufen und gefahren sind, nichts dergleichen.

Auf dem Ticket steht auch eine Internetadresse http://starticket.com.mm/. Wir versuchen heraus zu finden, ob das Ticket uns an den richtigen Ort bringt. Das Internet ist so langsam, dass wir nach 2h nicht viel weiter sind. Das Busticket geht bis „Inle“, ob damit der See gemeint ist und ob wir bis Nyaung Shwe kommen, ist unklar. Ich kann nicht auf die Email antworten und verzweifel langsam. Ich sehe uns schon irgendwo im Dunkeln Nachts an der Straße stehen… An der Rezeption kann mir die nette Frau auch nicht wirklich helfen, sie versteht mein Problem nicht wirklich. Ich schreibe über Airbnb unserem Gastgeber, er gibt Entwarnung und meint das könnten wir dem Busfahrer sagen, der lässt uns dann dort raus.

Nun noch ein paar Worte zur Bekleidung. Hier tragen Männer wie Frauen fast ausschließlich Longyis (Sieht aus wie ein Sarong), das sind Wickelröcke. Die Frauen sehe ich zum großen Teil immer mit Regenschirmen, die als Sonnenschirme dienen, herumlaufen. Bei Baustellen fällt auf das wirklich alle Arbeiter Helme tragen und überall große Safety First Plakate hängen. Selber weiter oben sehe ich Arbeiter, die mit Gurten richtig gesichert sind.

Der erste Tag und Eindruck 26.12.16

Wir stürzen uns zwei Stunden vor Mittag in den Häuserdschungel. Vorher haben wir uns im Hotel noch eine Karte geben lassen und darauf unsere Wunschziele markiert. Es geht zuerst über eine Brücke zum nahegelegenen See. Auf dem Weg dahin fühle ich mich an Malaysia erinnert. Es gibt jede Menge Autos, aber kaum Motorräder oder Fahrräder. Scheinbar sind 80% nur Taxen und der Rest ein paar alte überfühlte Busse und private Autos. In Vietnam, Kambodscha und Thailand sieht man deutlich mehr Motorräder und Menschen auf den Straßen. Wir befinden uns in einer Stadt, aber wir sehen dafür zu wenige Menschen. Am See sehen wir Plastikstühle und kleine Stände, typisch Südostasien. Mirko kauft sich etwas zum Essen und wir holen uns ein paar Liter Wasser. Die Sonne brennt ganz schon von oben. Nach dem See laufen wir Richtung Innenstadt, hinein ins Botschaftsviertel, wie wir feststellen. Hier stehen riesige Villen und alles ist abgesichert mit Stacheldraht. Wir laufen ein paar mal in Sackgassen und müssen wieder zurück. Am Ende erreichen wir unser Ziel und versuchen aus dem Gassendickicht wieder auf eine größere Straße zu kommen. Laut Karte geht es weiter, aber wir müssen durch ein Tor steigen. Wir stehen plötzlich mitten in einem Slum. Hier stillen Frauen auf der Straße sitzend ihre Kinder, die älteren toben umher und werden recht schnell auf uns Aufmerksam. Wir machen viele Fotos, worüber sie sich riesig freuen und müssen jedes mal abklatschen. Ich finde es lustig und wir bleiben ein paar Minuten.

Ein wenig später finden wir einen kleinen Laden, der Schirme und Holzwaren verkauft. Für 12.000 Kyats kaufe ich mir einen großen (7.000 Kyats) und kleinen Schirm (5.000 Kyats) gegen die Sonne. Handgefertigt aus Stoff, bemalt und aus Bambus in vielen Farben erhältlich. Wir erhalten noch zwei Armreife, aus ich schätze mal schwarzen Plastikperlen, geschenkt, die stellt ihre Verwandtschaft her meint sie. Die Ladenbesitzerin zeigt mir stolz ihre Werkstatt, ich erkläre ihr das wir als Touristen schlecht die vielen schweren Holzarbeiten mitnehmen können.

Jetzt halten wir ein Taxi an und lassen uns zum liegenden Buddha für 3.000 Kyats fahren. Das Taxi hat Klimaanlage und endlich können wir ein wenig abkühlen. Angekommen müssen wir Schuhe und Socken ausziehen und laufen die Treppen zum Buddha hoch. 66m ist der Buddha und einer der längsten in Burma. Es laufen viele Mönche umher und ihr Gesang ist von jeder Seite aus den Lautsprechern zu hören. Nachdem wir alles ausgiebig erkundet und fotografiert haben, fahren wir für 2.000 Kyats zur Shwedagon Pagoda. Das Taxi fährt uns bis vor die Tür, allerdings gab es einen 10min Stau, direkt vor der Auffahrt. Hätten wir gewusst, dass er nach 5m abbiegt und der Eingang nur 50m entfernt ist, wären wir ausgestiegen und gelaufen.

Drinnen heißt es erst mal Schuhe ausziehen und durch die Sicherheitsschleuse kommen. Wohin es weiter geht, war allerdings nicht gleich klar. Wir werden an die Tresen gerufen und dürfen unsere Tickets kaufen. 8.000 Kyats kostet ein Ticket pro Person. Ich darf bzw muss mich in ein Gästebuch eintragen. Wohin jetzt? Ach per Fahrstuhl! Direkt davor nehmen wir die Dienste von einem Guide an, für weitere 13.000 Kyats. Die Führung soll eine Stunde dauern, aber ich glaube wir haben ihn für zwei Stunden beansprucht. Wir geben ihm am Ende mehr als vereinbart. Die Informationen lassen uns einfach nur noch mehr staunen.

Die Pagode ist 100m hoch und komplett vergoldet. Das ganze Arenal umfasst ein Gebiet von 46 Hektar. Dazu gibt es vier prunkvolle Aufgänge je Himmelsrichtung. Vor der Pagode stehen viele weitere kleinere. Es sprengt alles was wir bisher gesehen haben. Wir haben schon in der größten Pagode in Südostasien in Bái Đính gestanden, aber die hat nur durch ihre größe und vielen Statuen geglänzt. Dort war nicht alles aus Gold, es ist einfach nicht vergleichbar. Die Bauwerke einzeln haben wir schon öfters gesehen, aber so viele konzentriert an einem Platz bisher nicht. Unfassbar das alles von den Leuten gespendet wurde und es tausende von Schmuckstücken aus Gold mit Edelsteinen und Diamten gibt, die den Schirm der Pagode schmücken. Überall putzen Freiwillige die Buddhastatuen und die Anlage. Es gibt die Montag Abend Gemeinschaft, die ist heute dran. Für jeden Tag und Tageszeit gibt es eine Gemeinschaft der man beitreten kann. Das ist gut für das Kharma erfahren wir. Wir kommen später im Dunkeln wieder, um es angeleuchtet und die tausenden von brennenden Ölschalen zu sehen.

Die nächste Taxifahrt kostet uns 4.000 Kyats und wir halten beim Nachtmarkt. Hier steht entlang einer Straße ein Stand neben dem anderen. Nach zwei Minuten bleiben wir bei den Durian stehen, aber die sollen 25.000 Kyats kosten. Zu teuer, also gehen wir weiter. Nach weiteren 5min kommen wir bei gedünsteten Maiskolben vorbei. Die nehmen wir! Der Verkäufer versucht mich von seiner Ware zu überzeugen, obwohl ich schon meinte zwei Stück bitte. Er fasst die Maiskolben von allen Seiten an und pult mir ein paar Körner raus. Danke, lecker aber wäre nicht nötig gewesen. Das sage ich natürlich nicht. Wir laufen bestimmt weitere 10min in eine Richtung, bevor wir von einem „Klog“ (thailandischer Name für großen Mörser, in dem gewöhnlich Papaya Salat gemacht wird) stehen bleiben und kurz sinieren ob sie hier Som Dam haben. Das verstehen sie und meinen ja sie haben Papaya Salat und kennen auch das Thai Wort Som Dam dafür. Es gibt außerdem Chicken-Rice, das hatte ich das letzte mal in Malaysia. Sie bringt ihn mir, obwohl ich schon meinte ich weiß was das ist. Mirkos verwunderte Mine wird sie wohl dazu bewogen haben. Sie hält mir den Reis hin, ich probiere mit meinen Fingern. Lecker! Wir setzen uns an Edelstahl Tische + Stühle und verzehren jeweils zwei Portionen von beidem. Sie packt uns noch zwei weitere Portionen ein und es kostet uns gerade mal 7.000 Kyats. Ob wir morgen wieder kommen? Ja werden wir, geben wir ihr zu verstehen.

Die Rückfahrt zur Pagode kostet nur 3.000 Kyats und die Heimreise zum Hotel dafür 5.000, obwohl er erst 6.000 wollte. Insgesamt ein schöner Tag!

Noch ein paar Preise für das Wasser, am See kostet uns 1l 400 Kyats, im Slum 1l 300 Kyats, an der Pagode kostet 1l 500 Kyats und im Hotel wollen sie für zwei 550 ml Flaschen 500 Kyats.

Ankunft in Yangon, Myanmar 25.12.16

Im Flieger läuft die Klimaanlage auf Hochtouren, es sind gefühlte 10 Grad. Ich friere und höre die anderen Fluggäste sich über die Kälte beklagen. Die Stewardessen sind bereits fleißig am Decken verteilen und ich bekomme auch eine. Mirko friert natürlich nicht. Nachdem die Decken knapp werden, schalten sie die Heizung an. Für den Rest des Fluges wird es schön warm. Es gibt zu unserer Überraschung auf dem kurzen Flug eine richtige Mahlzeit, nicht nur einen Snack. Die Kabine ist hübsch weihnachtlich dekoriert, nicht übertrieben, einfach nur passend.

Wir haben den Großteil unseres Gepäcks in Thailand gelassen und fliegen dieses mal mit nur 10kg. Es ist fast nur Wäsche für die zwei Wochen und reicht hoffentlich. Es gibt ein dickes Prospekt, welches über Myanmar informiert. Ein Erdbeben im August soll viele hunderte Tempel und Pagoden in Bagan in Schutt verwandelt haben, dass wussten wir noch gar nicht. Schade das wir es nicht in seiner vollen Pracht erleben werden. Wir lesen uns die Benimmregeln durch und das meiste kommt uns bekannt vor. An Board gibt es keine Bildschirme in den Sitzen vor einem, wie man es kennt. Anstelle dessen kann man sich per WLan mit dem boardeigenen Netz verbinden und kann darüber Filme schauen, die Fluginfos abrufen usw. „Bring you own Device“ Konzept an Board eines Flugzeuges überzeugt mich sofort, ich hoffe das macht Schule.

Der Flug dauert 90min, kaum auf Flughöhe, beginnt auch schon wieder der Landeanflug. Von oben sieht es nicht ganz so hell wie in Bangkok aus, aber eindeutig eine Stadt. Nach der Landung geht es zur Immigration und wir sind die ersten und sehen nur nach uns noch ein paar Ausländer, der Rest sind Einheimische. Nach dem obligatorischen Toilettengang, suchen wir nach Geldautomaten. Davon stehen hier jede Menge, nur keiner geht. Also verlassen wir durch den grünen Ausgang die Ankunftshalle. Unser Gepäck muss durch den Scanner, aber wir dürfen ohne Pause weiter.

Sofort stürmen uns Einheimische mit „Taxi Taxi“ entgegen. Die ersten können wir noch abwehren, indem wir darauf verweisen noch mittelos zu sein. Die zweite Welle werden wir nicht so leicht los, die folgen uns von Geldautomat zu Geldautomat. Leider funktionieren nicht alle und erst mit Mirkos Karte rückt einer der Automaten die lokale Währung heraus. Wir brauchen uns nur umdrehen und unsere Schatten führen uns zum nächsten Taxi. Das bringt uns für 7.000 Kyats zum Hotel, es fährt allerdings erst mal vorbei und ich kann den Fahrer noch rechtzeitig zum Umdrehen animieren. Ich hatte zufällig den Namen beim Vorbeifahren gelesen.

Im Hotel werden wir schon erwartet, es liegt ein Ausdruck mit meinem Namen da und ein großer Stempel „Paid“ prankt darauf. Das Zimmer hat allen Luxus den wir brauchen, es ist groß und sauber. Es gibt WLan, allerdings ist das Internet schneckenlangsam. Es wird zumindest die Tage in Yangon keine Bilder geben, ich reiche sie später nach.

Unser Abenteuer beginnt 25.12.2016

Wir schlafen den ersten Tag am 18.12. recht lange und stehen irgendwann am Nachmittag auf. Die restlichen paar Stunden Sonne wollen wir am Strand verbringen. Der Roller, den wir sonst nutzen, wäre kaputt, aber bis zum Strand und zurück schafft er noch locker. Für 17 Uhr werden wir zum Abendbrot eingeladen, also bleiben uns gute 2h Sonne und Strand.

Es ist einfach fantastisch, Sonne, Meer, Strand und keine Menschen mit denen wir uns das teilen müssen. Wir genießen unseren ersten Urlaubstag. Um 16:30 Uhr machen wir uns auf den Rückweg, wir wollen noch das Salz abduschen. Der Roller startet nicht, nach mehreren Versuchen geben wir auf. Wir schieben ihn den ganzen Strand entlang. Als es 16:50 Uhr wird und unsere Einladung näher rückt, rufe ich an und gebe Bescheid. 5min später werden wir „abgeholt“. Ich werde von einem zweiten Motorrad geschoben, so kommen wir schneller voran und sind kurz nach 17 Uhr wieder da. Ganz schnell geduscht, geht es ein paar Minuten später zum Restaurant. Hier werden wir im Januar auch den Geburtstag meiner Tante feiern. Der in Bau befindliche Pool wurde extra dafür bestellt, sowas gibt es nur in Thailand denke ich. 🙂

Bei der Rückkehr haben wir zwar alle Schlüssel, aber keiner schließt unsere Tür auf. Panik bricht aus, die ersten Werkzeuge werden ausgepackt, bevor doch noch jemand mit dem richtigen Schlüssel kommt. So viel Aufregung für den ersten Tag.

Der Rest der ersten Urlaubswoche bleibt ruhig. Wir sind mehrfach am Strand und fahren ein paar mal nach Ben Peh zum Markt. Zwei mal fahren wir mit dem Roller nach Rayong Geocaches einsammeln. Jedes mal sind wir nach 3h total durchgeschwitzt und froh wieder in der Unterkunft zu sein. Die anderen Tage fahren wir gleich zum Markt um die Ecke, um unser Essen zu organisieren. Wir grillen, essen viel Thai und mir geht es erstmalig seit Wochen richtig gut.

Am Weihnachtsabend dem 24.12. gibt es bei meinen Verwandten eine Feier mit Gästen. Es gibt typisch deutsches Essen: Gänsebraten, Rotkraut, Weißkraut, Klöße, Braten, Rouladen, Tomatensalat und vieles mehr. Ich sehe alte Bekannte (Auswanderer) wieder. 17 Uhr ging es los und gegen 23 Uhr gehen die letzten Gäste. Wirklich schön, aber richtig weihnachtlich fühle ich mich nicht bei 30+ Grad.

Heute schlafen wir aus und fangen nach dem Aufstehen mit Packen an. Nachdem wir unsere Essensrester gegessen haben, möchten wir los machen. Es ist zwar erst 13:30 Uhr und der Flieger geht erst 21 Uhr aber wir reisen lieber in Ruhe. Wir stehen an der Straße und das erste Taxi übersehe ich. Das zweite ist so voll, das wir es weiter fahren lassen. In das dritte quetschen wir uns mit rein, mittlerweile warteten auch zwei Thais mit uns. Am Busbahnhof (Terminal 1) angekommen, erfahren wir das hier keine Busse mehr fahren. Wir müssen zum Terminal 2, welches außerhalb der Stadt liegt. Ein Klingeltaxi bringt uns hin. 15 Uhr sitzen wir in einem Bus, für den wir 320 Baht bezahlt haben. Der fährt uns direkt zu einer Station vom Airport Railway Link. Den Taxifahrer der uns 10min zum Flughafen fahren möchte, ignorieren wir und gehen in die Station. Für 30 Baht fahren wir zum Flughafen. Wir sind fast 3h vorm Abflug da und der Checkin hat noch nicht geöffnet. Kurze Zeit später ist das Gepäck aufgegeben und wir haben die Flugtickets. Unsere Visa wurden akzeptiert und auch der Rückflug ist vorhanden. Keine Überraschungen dieses mal.

Wir kaufen überteuerte Bonbons und Klebereis mit Mango. Wir setzen uns ans Gate und essen. Für mich ist der Reise und Mirko vertilgt die letzten Einkäufe vom Markt, wie Mandarinen und Sachen für die wir keinen Namen haben. Am Gate gibt es zwar WLan aber leider dauert es fast 30min bis es funktioniert. Nun schreibe ich schnell noch diesen Beitrag, bevor in Kürze das Boarding startet und wir in ein uns unbekanntes Land fliegen.

Ankunft in Rayong 17.12.2016

Beim Einstieg ermuntert uns die Stewardes das Boarding abzuwarten, um dann wechselwillige Passiere zu finden, die uns tauschen lassen, damit wir nebeneinander sitzen können. Wir sitzen in der Mitte direkt vor den Toiletten, Mirko eine Reihe hinter mir. In Prag wurde uns versichert bei beiden Flügen am Fenster zu sitzen, von wegen! Zuerst sah es so aus, als ob kein weiterer Fluggast zu uns kommt, doch dann wurden wirklich alle Plätze im Flieger belegt. Die nette Mitfliegerin neben mir, willigt erst ein, den Platz zu tauschen, aber nach 5min möchte sie doch lieber auf ihren Platz. Der Mann neben Mirko möchte mit mir auch nicht tauschen, da hätte er keinen Platz für seine Beine.

Mein Kopfhöreranschluß geht nicht, also wird nichts mit Film schauen. Die nächste Überraschung lauert beim Essen. Ich bekomme normale Kost und frage wo mein Spezialessen „glutenfrei“ wäre. Ob ich den sicher sei, dass ich das bestellt hätte? Ja das bin ich, habe es drei mal geprüft. Wir erhielten ca. eine Woche vor Abflug eine Email von Airfrance doch bitte unsere Passierdaten wie Passportnummer etc pp nachzutragen. Dies tat ich und bestellte dabei gleich das Essen für mich mit. Da eine Nachricht am obrigen Rand meinte ich hätte nicht in diesem Land bestellt, gehe ich auf die deutsche Airfrance Seite, nur um wieder auf die internationale weitergeleitet zu werden. Ich kann alle Daten eingeben und kontrolliere zur Sicherheit drei Tage vor dem Flug und direkt am Abend davor noch mal. Alle Daten stimmen, beim Einchecken gab es auch keine Probleme.

Immerhin gibt sich die Boardcrew mächtig mühe, den Schaden wieder gut zu machen. Sie suchen nach verschiedenen Alternativen und am Ende gibt es für mich einen Salat, einen Apfel, zwei mal Apfelmuss und ein paar Weintrauben. Beim Frühstück werde ich allerdings gleich total übergangen. Zum Glück habe ich für solche Fälle, immer ein paar Notfall-Maiswaffeln dabei.

Wir landen pünktlich in Bangkok, auch wenn wir etwa später in Paris losgeflogen sind. Immigration ist schnell erledigt, Gepäck dauert leider. Nachdem unsere Rucksäcke als letztes auf dem Gepäckband landen, gehen wir die wichtigsten Dinge erledigen: Umziehen, Geld holen, Simkarte kaufen und mal bisschen frisch machen.

Angeblich soll hier ein Shuttlebus zum Flughafen eigenen Busterminal verkehren. Das wollen wir finden, aber überall stehen Busse zum anderen Flughafen. An der Information erfahren wir, dass dort nur Busse nach Pattaya abfahren. Also geht es mit Airport Rail Link und BTS zu Ekamai. Dort finden wir nach einer Weile den richtigen Anbieter für einen Minivan Express nach Patong. Wir müssen fast 1h warten, bis es weiter geht. Nach drei Stunden und einer halben kommen wir in Rayong bzw Patong an. Endlich geschafft! Wir essen lecker Thai und werden gleich schlafen gehen.

In Paris

am Gate bemerken wir, dass wir getrennte Sitzplätze haben. Hoffentlich ist der Flieger nicht voll und wir können noch tauschen. Das hätten wir beim Einchecken gleich prüfen sollen, hatten ausreichend Zeit. In 5min … korrigiere 15min beginnt das Boarding, wegen Kabinenreinigung verzögert, da kam gerade eine Ansage. Unser nächster Stop lautet dann erneut Thailand.

Es geht wieder in den Urlaub 16.12.16

Um 6:30 Uhr aufgestanden und um 8 Uhr ging es dann mit dem Auto Richtung Flughafen los. Pünktlich um kurz nach 10 Uhr eingecheckt und nun sitzen wir am Gate. Da wir die dicken Wintersachen im Auto gelassen haben, sind wir nun fast die einzigen die eher sommerlich bekleidet sind.

Beim letzten Urlaub wurde beim Sicherheitscheck Mirko auf Drogen getestet, dieses mal war ich an der Reihe. In 10min beginnt das Boarding, dann geht es zuerst nach Paris, bevor wir dort in die richtige Richtung Bangkok fliegen.

Dieses mal haben wir alles aufgerüstet. Alle Verbindungen laufen dieses mal über ein verschlüsseltes VPN und zusätzlich ist der Blog auch per HTTPS abgesichert. Die Hardware ist auch etwas ausgefeilter, damit ich bis zum Ende des Urlaubs fleißig berichten kann.

Stille

Unser Urlaub war noch nicht zu Ende und plötzlich schreibe ich nicht mehr und die Seite ist tageweise nicht mehr erreichbar. Wieso? Seit unserem Besuch in Peking versuchen Hacker meinen Server zu übernehmen. Genau am 18. Dezember als wir Vietnam verlassen, erreiche ich meinen Server tagelang nicht mehr. Die IP Adresse zeigt mehrfach auf Bejing, aber mittlerweile auch Russland, Ukraine oder Amerika. Im Urlaub hatte ich nur mein Smartphone und das Tablet meines Freundes, damit konnte ich das Problem nicht lösen.
Wir sind mittlerweile wieder in der Heimat. Die IP Sperren von ganz China und täglich weiterer Adressen hat die netten Menschen leider nicht abgeschreckt. Das habe ich zum Anlass genommen, sämtliche Software und Hardware zu aktualisieren. Es läuft wieder alles, bis auf ein paar uralt Foren, die habe ich schlicht offline genommen.
Die alten Blogbeiträge habe ich wieder importiert und werde demnächst noch ein paar Facebook Beiträge hier veröffentlichen. Nicht jeder hat Facebook und manch Beitrag möchte ich allen zugänglich machen.
Die folgenden Tage werde ich den Rest unseres Abenteuerurlaubes hinzufügen. Geschrieben ist das größtenteils schon, muss nur noch mal drüber lesen und die Bilder auswählen.

Phnom Penh

Aller zwei Meter höre ich „Sir Tuk Tuk“ oder „How are you? Tuk Tuk“ manchmal auch Lady, aber immer Tuk Tuk! Aha alle heißen hier scheinbar so, ich verkneife mir zu fragen wer das sein soll. Es nervt einfach. Von unserer Unterkunft aus sind alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erreichen und wir verzichten während des gesamten Aufenthalts auf die Mitfahrt in den Gefährten, die hier definitiv das Stadtbild prägen. Wir haben nur wenige Dinge auf unserer Wunschliste, wie den Königspalast, die Silberpagode und das Genozid Museum. Somit lassen wir uns Zeit und starten erst 13 Uhr Richtung Königspalast. Unterwegs hält uns wieder ein Tuk Tuk Fahrer auf, der erklärt uns, dass der Königspalast erst um 14Uhr auf macht und wir müssten lange Sachen anziehen. Er würde uns 1h lang herum fahren, wir lehnen dankend ab und laufen zurück und ziehen uns um.
Wir nehmen uns einen Guide der uns eine gute Stunde lang führt und alles erklärt. Ich lerne wieder erstaunliches und viele Dinge sind identisch mit Thailand. So ist der Ramakien hier ebenfalls auf der inneren Mauer zu finden, wie in Thailand, allerdings in einem sehr schlechten Zustand. Viele Formen und Figuren stammen aus dem hinduistischen und buddhistischen. Es gibt hier auch einen Jade Buddha. Neu ist die 900kg weibliche Buddha Statue aus Massivgold. In den Innenräumen ist fotografieren leider verboten. Nachdem wir dem Guide seine 10 Dollar ausgezahlt haben, laufen wir noch ein mal zurück, um in Ruhe Fotos zu machen. Insgesamt nicht so groß und prunkvoll wie in Bangkok aber definitiv sehenswert.

Die Farben der Kleidung der Untertanen von Montag (links) bis Sonntag (rechts).
Die Farben der Kleidung der Untertanen von Montag (links) bis Sonntag (rechts).
Der Thronsaal (rechtes Gebäude) und ein weiteres Amtsgebäude (links).
Der Thronsaal (rechtes Gebäude) und ein weiteres Amtsgebäude (links).
Die äußere Wand der Silberpagode mit einem Teil des Ramayana.
Die äußere Wand der Silberpagode mit einem Teil des Ramayana.
Diese Stupas sind Gräber. Der Guide erklärt uns wer jeweils darin begraben wurde.
Diese Stupas sind Gräber. Der Guide erklärt uns wer jeweils darin begraben wurde.
Die Silberpagode.
Die Silberpagode.
Von anderen Seite.
Von anderen Seite.

Für den nächsten Tag buchen wir eine Halbtagstour zu den Killing Fields und dem Genozid Museum für 25USD (2 Personen). Im Hotel probieren wir die gegrillten Fleischspieße. Wir dürfen uns aussuchen, welches Fleisch. Ich nehme Huhn, Tintenfisch, Schwein und Frosch. Mirko Rind, Schwein, Rippchen und Frosch. Für uns das erste mal, dass wir Frosch essen. Schmeckt ganz lecker und würde ich jederzeit wieder essen. Am Abend gehen wir am Fluss im bunten Licht der vielen Bars und Restaurants spazieren. Hier entdecken wir Schlangen und Insekten zum Essen. Wir kaufen kurzerhand von jedem etwas und probieren mutig. Die Schlange schmeckt wirklich wie Hühnchen. Die Insekten brauchten etwas mehr Überwindung, wobei mir das leichter fiel. Kaut sich und schmeckt wie knusprige Chips. Am nächsten Morgen esse ich die wirklich alle auf und werde mir wohl bald neue kaufen.

Unser leckeres Essen.
Unser leckeres Essen.

Wir werden pünktlich zum Museum gefahren und zahlen 3 USD Eintritt und weitere 2 USD pro Person für den Guide. Bei den Killing Fields zahlt man ebenfalls 3 USD für den Eintritt und weitere 3 USD für den Audio-Guide, den muss man nicht nehmen, wird aber immer zusammen für 6 USD verkauft. Es ist einfach erschreckend wie oft sich die Geschichte wiederholt. Ich musste sofort beim Anblick der Haufen von Kleidung, Knochen, Zähne, Folterinstrumenten usw. an die Nazis und deren KZs denken. Es ist ein verstörendes Erlebnis und schockiert mich zutiefst. Im Genozid Museum waren die zwei Überlebenden vor Ort und haben uns ihre Misshandlungen gezeigt. Die Bücher für jeweils 10 USD haben wir ihnen beiden abgekauft, das tut uns nicht weh, aber ihnen hilft es vielleicht. Bou Meng haben sie alle Zähne raus geschlagen und durch Elektroschocks an den Ohren ist er jetzt taub. Wir machen ein Foto mit ihm und er umarmt mich am Ende. Mir tun alle, die das hier durchleben mussten, sehr leid. Bei den Killing Fields schauen überall Knochen aus der Erde, in einem Turm sind hunderte Schädel die einen anstarren. Mir fällt es schwer darüber zu schreiben, schaut es euch selber an.

Das Bett eines Gefangenen.
Das Bett eines Gefangenen.
Hastig gemauerte Zellen
Hastig gemauerte Zellen
Die Ansicht von außen
Die Ansicht von außen
Einer der zwei Überlebenden
Einer der zwei Überlebenden
Schädel
ohne Worte

Am Nachmittag schauen wir uns noch ein paar Sehenswürdigkeiten an, sammeln ein paar Geocaches ein und beenden den Tag zeitig im Hotel.

Unabhängigkeitsdenkmal
Unabhängigkeitsdenkmal