Der letzte Tag in Vietnam

Wir stehen 4:45 Uhr auf und sind 5:26 Uhr pünktlich an der Hotel Rezeption. In 4min soll unser bezahltes Taxi uns zum Flughafen bringen. Wir warten und es wird immer später. Ich werde nervös, als es 5:40Uhr wird. In 3min soll er da sein, na hoffentlich. Er kommt tatsächlich innerhalb der Zeit und sagt noch sorry. Wir beeilen uns ins Auto zu kommen und ich sage nur „we are in a hurry, go!“ Es geht los, aber leider ist schon einiger Verkehr auf den Straßen. 10min später sind wir gerade mal 3km weit gekommen und über 10 km liegen noch vor uns. Nachdem er auf den Flughafen Zubringer gewechselt ist, rast er mit 110km dahin. Erlaubt sind hier maximal 80. Zum Glück ist recht wenig Verkehr und wir kommen nun endlich gut voran. 6:10Uhr erreichen wir den Flughafen und er bringt uns auch gleich zu den Inlandflüge-Terminal. Während der Fahrt haben wir das mehrfach erklärt und er hat es glücklicherweise auch verstanden. Im Terminal steht eine riesige Schlange von Menschen beim Security Check. Wir müssen die Leute umlaufen, um zum richtigen Schalter zu gelangen.
Gepäck aufgegeben, Boardkarte in der Hand bin ich der Meinung es kann nichts mehr schief gehen. Wir sollen beim Security Check für die anderen Gates durch. In 5min beginnt das Boarding und wir stehen in einer Schlange. 6:30Uhr sind wir durch und versuchen Gate 7 zu finden. 5min später sind wir am Gate in der Schlange und stehen zu meiner Überraschung recht weit vorn. Das Boarding verzögert sich um 15min, ebenso der Abflug. Letztendlich kommen wir nach Ho Chi Ming City und ignorieren alle Leute die uns ein Taxi aufschwatzen wollen. Wir suchen uns selber eines aus. Als wir ankommen ist der Fahrer von mir  genervt oder vielleicht auch verärgert das er kein extra Geld rausholen konnte. Ich habe ihm ständig gezeigt wohin wir wollen und bei jedem Versuch anders zu fahren vehement drauf bestanden so zu fahren wie ich das für richtig halte. Für 140.000 VND sind wir vom Flughafen bis zu unserem Busabfahrtplatz gekommen. Das ist die dreifache Strecke vom Flughafen zum Hotel, für die wir 200.000 bezahlt hatten.

Wir gehen zum Markt und beenden unseren Vietnambesuch wie er begonnen hat. Ich esse Durian vom gleichen Händler und Mirko ist gegenüber im gleichen Restaurant zu Mittag. Von den restlichen Dong kaufen wir noch Jackfrucht frisch und getrocknet. Dann setzen wir uns eine Weile in den Park. Nach 30min gehen wir zum Hotel, von dem der Bus abfährt. Ich schreibe die Berichte der letzten Tage während wir warten.

Noch ein paar Worte zur Technik. Die WordPress App löscht zum dritten mal einen fertig geschriebenen Beitrag, so dass ich noch mal alles schreiben muss. Beim Hochladen veröffentlicht es Beiträge, die noch auf Entwurf stehen und dann stimmt die Reihenfolge nicht mehr. Ich muss ständig zwischen App, der Homepage und zwischen Hoch- und Querformat wechseln, weil bestimmte Dialoge sonst nicht bedienbar sind. Teilweise ist das wirklich frustrierend. Ob wir die nächsten Tage Berichte schreiben können, werdet ihr merken. Wir kaufen uns keine extra Simkarte für die paar Tage.

Ninh Bình 17.12.

Wir warten 30 min auf unseren Bus für die heutige Tour. Zu unserer Überraschung holt uns der gleiche Guide von gestern ab. Wir fahren 2h zur größten Pagode Asiens, natürlich wieder mit Zwischenstopp an einem überteuerten Markt. Bei der Pagode vor Ort steigen wir auf Elektroautos um. Hier muss man aufpassen, dass man zwei Tickets benötigt. Eines für die Hinfahrt und eines für die Rückfahrt pro Person. Wir kommen nicht direkt zu der Pagode, aber besuchen die riesige Tempelanlage davor. Hier stehen 500 große Buddha Statuen, von denen alle unterschiedlich sind. Dazu gibt es weitere 10.000 kleine Buddha Figuren in den Wänden. Hin und wieder erklärt uns der Guide etwas zu den Figuren. Wir gehen in zwei Tempel, hier stehen zwei große Buddha Figuren. Die sind aus Kupfer und Bronze gefertigt und vergoldet. Eine ist weiblich mit 1.000 Augen und Armen, sie sieht alles und hilft allen. 10m hoch und 18 Tonnen schwer sollen sie jeweils sein.
Der Bus bringt uns im Anschluss zu einem Restaurant und wir können uns wieder aus verschiedenen Speisen bedienen. Danach geht es in die Berge, die sehen wie in der Halong Bucht aus, nur ohne Wasser meint Mirko.
Wir haben plötzlich einen weiteren weiblichen Guide im Bus. Sie erklärt das die Bootsfahrt 2h nonstop dauert und wir bitte jetzt noch mal auf Toilette gehen sollen. Sie weißt darauf hin, dass jedes Boot einer Familie gehört und die zwei bis drei mal im Monat rudern dürfen. Dafür würden sie von der Regierung nur wenig Geld bekommen und Trinkgeld wäre gern gesehen. Wir dürfen auch selber paddeln, um ein Gefühl zu bekommen, wie schwer es ist. Am Bootssteg oder besser Treppe warten bereits die Boote auf uns. Hier liegen weitere
tausend Boote vor Anker und warten auf ihren Einsatz. Wir setzen uns in eines der Boote und los geht’s. Nach 5min kommen uns drei Boote entgegen die um die Wette fahren. Wir nehmen auch die Paddel in die Hand und fangen zaghaft an. Bis zur Ende der Fahrt nutze ich die Gelegenheit ausgiebig, spart das Fitnessstudio. Die Grotten sind anders als die Höhlen, man bekommt kaum typische Tropfsteinformationen zu sehen. Alle Felsen sind scharfkantig und wir müssen uns öfters mal ducken. Immer wieder wechseln sich enge Durchfahrten von 150-250m Länge mit kleinen Seen ab. Ringsherum sind steil aufragende Berge. Im Wasser wachsen unzählige verschiedene Wasserpflanzen, die bis kurz unter die Wasseroberfläche zu sehen sind,garniert mit blühenden
Lotosblüten. Die Fahrt mit dem Boot hier hat einen ganz eignen Charme. Hin und wieder kommen Tempel in Sicht, hier könnte man verweilen, die kosten allerdings extra. Die Sonne neigt sich dem Tagesende zu und die Berge und das Wasser werden in goldenes Licht getaucht.
Auf der Fahrt lernen wir einen Australier kennen, er ist Schnabeltierzüchter! Das erzählt er jedem und kann das in jeder Sprache sagen. Es soll sogar ein deutsches Filmteam bei ihm gewesen sein, da sie die größte Population der Tiere besitzen. Früher hatte er eine Fischzucht, aber die wurde bei einem Wirbelsturm total zerstört.
Lediglich die Anlage zur Aufzucht des natürlichen Fischfutters ist geblieben, welche er nun für die Schnabeltiere nutzt. Seine Frau ist aus Thailand und ich kann das erste mal mein Thai benutzen. „gäng maag“ meint sie, aber ich winke ab. Ihre Tochter kann kein Thai und hat gerade erst „maag maag“ (viel) gelernt.

Eingang zur Anlage
Unser Guide ganz links

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Unser Bootskapitän

Halong Bay 16.12.

Weltberühmt ist die Bucht und dementsprechend hoch waren unsere Erwartungen. Wir stärken uns im Hotel am Morgen. Mirko nimmt ein Omelette und ich bringe dem Koch wohl etwas neues bei, gekochte Eier. Unser Bus kommt, da sind die Eier gerade fertig. Ich bekomme sie in einer Plastedose mit.
Die Fahrt zur Bucht dauert gut 3,5h und unser Guide meint wir sollen ihn Viet nennen. Es geht eine Liste herum, wir müssen Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Passportnummer und Essensunverträglichkeiten notieren. Die Frage eines Gastes wozu das wäre, beantwortet der Guide mit Vorschriften des Immigration Office. Ich glaube die wissen immer genau wann welcher Tourist wo ist, das hat sein gutes glaube ich, man kann nicht verschollen gehen. 🙂 Unterwegs halten wir und alle anderen Busse für eine Toilettenpause. Allerdings ist um die Toiletten ein riesiger Markt für alles was man nicht gebrauchen kann. Was soll ich als Tourist denn mit einer 10kg Buddha-Statue oder einer 5kg schweren Marmorkugel. Es gibt natürlich auch Essen, sogar M&M oder Lorenz und andere bekannte Marken, allerdings zu völlig überzogenen Preisen.
Unser Guide kauft die Tickets und wir betreten eines der unzähligen Schiffe die vor Anker liegen. Nachdem eine zweite Gruppe das Schiff aufgefüllt hat, legt unser schwimmendes Gefährt ab. Ich studiere gerade die Karte und frage mich ob jeder davon etwas bestellen kann, als aufgetafelt wird. Es gibt alle 10 Objekte der Karte jeweils auf einem Teller. Man darf sich bedienen. Ich schlage zu und esse wie Mirko von allem etwas, wirklich lecker. Ich werde es nicht bereuen, das Essen war frei von Gluten und Laktose.
Die ersten Felsen ragen aus dem Wasser, das Schiff wird langsamer. Ich mache mehrere Fotos bis wir eine kleine schwimmende Plattform erreichen. Hier steigen wir aus und dürften eigentlich Kajak fahren. Es ist trocken und ein mäßiger Wind weht, allerdings ist es so kalt das wir dankend ablehnen. Auch dem Rest unserer Gruppe ist nicht nach Kajak fahren, wir lassen uns auf einen der Bambusboote weiter fahren. Es geht in zwei kleine Höhlen, bzw Durchfahrten in kleine Buchten im inneren der Felsen. Es ist wirklich hübsch, vor lauter Booten sieht man kaum noch das Meer. Ein paar Wagemutige mit Kajak werden von den größeren Booten hin und her geschoben. Ich bin froh jetzt hier zu sitzen und nicht in einem Kajak zu sein. Eine frische Brise kommt auf, hui ist das kalt. Ich habe 5 Schichten Kleidung an und finde es immer noch kalt. Mit unserem großen Schiff geht es weiter zur nächsten Anlegestelle. Hier ist einer Höhle, die wir zu Fuß durchqueren. Sieht aus wie Paradise oder Phong Nha Cave nur viel kleiner und mit deutlich mehr Menschen. Teilweise staut sich der Antrang und wir müssen warten. 16Uhr legt das Schiff wieder ab und fährt uns zum Hafen zurück. Die Halong Bucht ist schön, besonders scheint sie kein Ende zu haben. Am Horizont sieht man die Siloette der vielen Berge. Würde man die sächsische Schweiz mit Wasser füllen, sähe es sich schon sehr ähnlich. Der Tag war allerdings viel zu kalt und bewölkt. Bei blauen Himmel und Sonnenschein macht es sicherlich nicht nur mehr Spaß, sondern sieht auch schöner aus.
Auf dem Rückweg halten wir wieder an dem Markt an und kaufen dieses mal ein paar getrocknete Jack Früchte für 110.000 VND. Um 21Uhr sind wir zurück im Hotel und gehen sofort schlafen.

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Hanoi

Die Landung, die Fahrt zum Hotel und das Einchecken geht unspektakulär von statten. Ich bezahle 204 USD für die nächsten drei Tage. Alles durchgeplant, wir können uns zurück lehnen.
Da sind wir also in Hanoi und laufen durch die Altstadt. Die totale Reizüberflutung! Wir wollen zum Markt, um wie üblich Essen zu kaufen. Überall hupt, hämmert, dröhnt,  schallt und wimmelt es von arbeitenden, laufenden, redenden, kaufenden und essenden Menschen. Alles gleichzeitig! Jedes kleines Häuschen ist Wohnung, Werkstatt und Verkaufsraum in einem, inklusive der Straße. Den Fußweg kann man meist nicht sehen, entweder zugeparkt, zugestellt mit Produkten oder voller Menschen. Selbst in den kleinsten Gassen wird auf 10cm Essen gekocht, daneben auf 25cm gegessen und die 15cm Platz davor fahren noch 5 Motorräder am Besten nebeneinander. Ich laufe zur Seite, zu meinen Füßen isst jemand und das Motorrad fährt 2cm an ihm vorbei, mehr Platz war nicht. Der Wahnsinn, nach wenigen Minuten kann ich nicht mehr. Bin nur noch im Autopilot Modus, meine Füße laufen alleine, wohin? Egal nur weiter. Ich lasse Mirko im Chaos entscheiden wohin, hier sieht alles gleich aus. Eine Sache fällt trotzdem auf, jede Strasse hat ihre eigenen Produkte. In einer gibt es nur Tischler, in unserer wo das Hotel steht, nur Edelstahlprodukte, in einer anderen nur Brillen usw. Nachdem wir in dem ganzen Durcheinander Jackfrucht und Durian gefunden haben und ich etwas gegessen habe, geht es langsam wieder besser. Wir finden ein winziges Lokal, indem irgendein Fleisch auf dem Grill liegt. Was das ist fragt mich Mirko, keine Ahnung. Ich versuche das Schild mit dem Google Übersetzer, aber der kann es nicht übersetzen. 30.000 VND soll es kosten, es ist gegrillt also kann man es essen. Wir setzen uns und Mirko stärkt sich. Er meint es ist sehr lecker. Danach laufen wir zu dem See in der Nähe und umrunden ihn ein mal. Genau als wir wieder ins Gewimmel eintauchen wollen, werde ich von ein paar Jugendlichen angesprochen. Sie wollen ihr Englisch verbessern und wir unterhalten uns eine Weile.

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Phong Nha Cave

Als wir in Deutschland die Reise geplant hatten, war noch nicht alles bis auf das letzte Detail geklärt. Wir wussten zum Beispiel noch gar nicht ob und wie wir zu den Höhlen kommen. Am Ende passen die Puzzleteile irgendwie zusammen. Es läuft bis auf den Anfang wirklich super. Als wir gestern in die Unterkunft gekommen sind, stand noch ein Zimmerwechsel an. Das gebuchte Zimmer war bei der Ankunft nicht verfügbar. Am Morgen haben wir alles gepackt und ich hatte zwei Kakis auf meinen Rucksack gelegt. Als wir abends den Raum tauschen wollten, schließe ich das alte Zimmer auf und nur noch eine liegt da. Ich sage ihr das waren zwei, aber in dem Raum soll niemand gewesen sein. Ich gehe nach dem Umzug noch mal in das Zimmer und suche die Kaki. Sie liegt 4m entfernt unterm Bett und ist angenagt. Dafür haben wir dann 10.000 Dong erlassen bekommen. Im neuen Zimmer dusche ich kalt und gehe mich dann beschweren. Das „reparieren“ sie alles sofort, indem sie überall mal dran wackeln. Hier schauen überall die Drähte aus der Wand, das man beim Duschen Angst haben muss.
Gestern wollten wir fast noch eine weitere Tagestour machen und dann am nächsten Tag zum Flughafen fahren. Wir haben unseren ursprünglichen Plan umgesetzt und die Phong Nha Cave besucht. Diese ist lange nicht so groß wie die Paradise Cave, aber mindestens genauso sehenswert. Wir laufen nach dem Checkout Richtung Bootanlegestelle, hier steht schon Erik, wie wir später erfahren. Ob wir auch die Höhle besuchen wollen? Klar! Das Boot kostet 320.000 VND und ist für 12 Leute. Der Eintritt für die Tour kostet 150.000 VND pro Person. Wir entschließen uns nicht erst auf weitere Touristen zu warten und kaufen die Tickets. Die Fahrt dauert 2,5 bis 3h, dafür wird man per Boot in die Höhle gefahren, läuft die letzten 200m wieder heraus und wird wieder nach Phong Nha gefahren. Auf dem Wasser war es herrlich, die leichte kühle Brise, dazu die schöne Landschaft. Am Ufer sind Wasserbüffel und es wird sogar noch per Pflug das Feld bestellt. In der Höhle machen wir wieder hunderte Bilder. Einfach wie von einer anderen Welt. Erik ist Kanadier und kommt gerade aus Hanoi. Er gibt uns ein paar Tipps, so wie wir ihm die Paradisehöhle empfehlen.

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Zurück im Hotel bezahlen wir die Zimmer und die Tagestour, nehmen unsere Rucksäcke und stellen uns auf die Straße. Da kommt gerade der Bus 4B aber in die falsche Richtung. Wir sehen ihn wenden, aber müssen 30min warten, bis er seine Tour in unsere Richtung nach Dong Hoi beginnt. Wir sind fast die ersten im Bus, das Ticket nach Dong Hoi kostet 33.000 VND. Der Bus wird bis an die Decke mit Menschen gefüllt. Mirko ist genervt und ich finde es lustig. Besonders bei den Bodenwellen, bei denen wir kurz schwerelos sind, kommt Spaß auf. Der Bus fährt übers Land und hält an jeder Ecke. Die Straße besteht nur auf festgefahrener Erde, deshalb ist es sehr holprig. Es geht an endlosen Reisfeldern entlang, bis wir nach einer Stunde wieder auf einer großen Straße sind. Wir steigen in Dong Hoi an einer Brücke aus und fahren den letzten Kilometer per Taxi. 20.000 VND hätten wir uns sparen können, der Bus wäre hier auch entlang gekommen, gut das wussten wir nicht. Das Hotel ist gut, liegt direkt am Meer. Wir haben ein Zimmer mit Balkon und Meerblick. Noch zwei Stunden bis die Sonne unter geht, die Zeit nutzen wir, um im Meer zu schwimmen. Morgen geht es nach Hanoi.

Der Höhepunkt der Vietnam Reise

Für die letzten drei Tage greifen wir etwas tiefer in die Tasche und buchen die teuersten Touren zur Halong Bucht und nach Ninh Binh. Beide Tage zusammen sollen 38 + 45 USD pro Person kosten. Wir haben auch ein privates Taxi zum Flughafen bestellt, wodurch 17 USD dazu kommen. Sind immerhin 41km zur Unterkunft und Hanoi ist groß. Ich hoffe auch die Unterkunft ist so gut wie auf den Bildern. Wir sitzen gerade im Flieger und landen in 40min. Das ist mein erster Flug mit einer Propellermaschine. Bei Turbulenzen schaukelt das schon ganz gut. Erinnert mich an die gestrige Busfahrt.

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Gestern Abend haben wir sehr lange nach einem kleinen lokalen Restaurant gesucht. Die großen meiden wir. Das typische vietnamesische Essen gibt es nur in kleinen Garküchen. Nachdem wir gefunden hatten, was wir suchten, versuchten wir mit zeigen zu erklären was wir möchten. Das klappt normalerweise immer. Nach 2min kommt ein Vietnamese der sehr gut englisch spricht, 30 Jahre hat er in Kanada verbracht. Er erklärt uns alles und versichert mir das weder Butter, Milch noch Getreidemehle verarbeitet werden. In der typischen vietnamesischen Küche gibt es das nicht. Auch erzählt er uns das viele Landsleute nicht ehrlich sind. Sie haben extra ein großes Plakat aushängen, wo alle Preise drauf stehen. Ich stimme ihm zu, die Erfahrung haben wir leider schon gemacht. 25.000 VND kostet ein Essen, den Preis haben wir überall bezahlt, man muss nur die kleinen Küchen suchen. Ich genieße das leckere Essen und nehme noch eine Portion mit ins Hotel. Er hat nicht gelogen, ich hatte keine Probleme mit dem Essen. Wir landen gleich, ich muss aufhören mit Schreiben.

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Die Sonne weckt mich am morgen durchs Fenster.

Phong Nha Höhlen

Die Landschaft im Nationalpark Phong Nha-Ke Bang ist wirklich schön. Muss man gesehen haben, überall die steilen Berge und dazwischen größtenteils Flachland. Affen haben wir heute auch gesehen. Die Fahrt dauerte ca. 30min, dann waren wir bei der ersten Höhle – Lady-Cave. Hier sind damals beim Bombenabwurf acht Menschen verschüttet wurden und überlebten in der Höhle. Draußen hat man sie gehört und ein Loch gebohrt und darüber Wasser und Nahrung zu den Überlebenden befördert. Nach 9 Tagen waren sie tot. An dieser Stelle steht nun ein Tempel, um die Toten und die Lebenden zu ehren. Jeder der Gruppe zündet ein Räucherstäbchen an.
Wie werden zur Paradise Cave gefahren. Ein Elektroauto bringt uns die letzten paar hundert Meter zum Berg. Dann müssen wir 600 m recht steil den Berg hinauf. Derweil erzählt unserer Guide das die Höhle erst 2005 entdeckt wurde und die längste in Asien ist. 42km erstreckt sich die Höhle und es gibt mehrere Ein- und Ausgänge. Die Menschen suchen nach Holz das in den Dollar pro Kilo bezahlt wird und entdecken dabei sowas. In den 90igern gab es dafür bis 200 Dollar und mittlerweile sollen es 2000 Dollar pro Kilo sein. Welches Holz das genau sein soll lässt er weg. Nach ein paar Minuten sind wir beim Eingang. Auf einer Karte erklärt er uns wie weit man laufen kann und wo sich was befindet. Jetzt dürfen wir uns für 90min umsehen. Die Höhle ist gigantisch, atemberaubend und kaum wirklich beschreibbar. Man könnte im Inneren Hochhäuser bauen, so groß ist sie. Überall sind fantastische Strukturen zu sehen. Ich fühle mich wie bei der Reise zum Mittelpunkt der Erde. Wer nach Vietnam kommt, sollte die Höhle unbedingt sehen.

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Als wir uns satt gesehen und die Kameras heiß fotografiert haben, geht es weiter zur Dark Cave. Hier essen wir erst ausgiebig, bevor wir Schwimmweste, Klettergurt und Helm bekommen. Es geht per 400m langen Seilbahn hinüber zur anderen Flussseite. Dort springen wir ins Wasser um in die Höhle zu schwimmen. Wir klettern aus dem Wasser auf die Holzrampe und laufen bis zu ihrem Ende. Hier dürfen wir die Lampen anschalten und es geht barfuß über Sand, scharfe Felsen, Kies und Schlamm. Wir laufen mehrere hundert Meter hinein und biegen ab zum Schlammbad. Es wird immer glitschiger und überall ist feiner Schlamm. Ich versuche über alles hinweg zu klettern. Das gelingt mir recht gut, auch wenn ich nur eine Hand frei habe. Meine eigene Taschenlampe trage ich in der rechten Hand. Die ist sehr nützlich, sieht man doch so viel mehr der Höhle. Wir kommen zu einer sehr sehr engen Stelle und nun wird es richtig schwer nicht auszurutschen. Es geht ein paar Meter hinauf und dann gleich wieder hinunter. Das schaffe ich tatsächlich sehr gut. Ich möchte nur ein paar cm nach vorne, um die Nachfolgende vorbei zu lassen und plötzlich stehe ich bis zur Hüfte im Schlamm. Ich quieke, vor Entsetzen. Nicht sehen zu können, wo der Grund ist und worin man steht, gefällt mir gar nicht. Mirko schwimmt derweil in der Schokoladensoße und ist glücklich. Er würde am liebsten hier bleiben, ich sofort weg rennen. Irgendwann ruft der Guide zur Rückkehr und wir dürfen uns nach dem absolvierten Rückweg das klebrige Zeug abwaschen. Bilder gibt es hiervon nicht, wir mussten alle Sachen zurück lassen.Es geht nun per Kajak über den Fluss. Das klappt mit Mirko und mir super. Die Anderen fahren im Kreis oder Schlangenlinien. Am Ufer angekommen, dürfen wir noch die Ziplinies ins Wasser und die Abenteuerbrücke nach Belieben nutzen. Das Wasser ist smaragdblau. Ich versuche mich an der Brücke, die aus Seilen und Strickleitern besteht. Tut in den Händen oder Füßen weh und wackelt extrem sobald jemand anderes sich darauf bewegt. Nach zwei Versuchen reicht es mir. Genug gegruselt für heute. Wir ziehen unsere Sachen an und bekommen noch ein paar Getränke gereicht.
Morgen werden wir die Phong Nha Caves anschauen und dann nach Dong Hoi fahren. Der letzte Teil in Vietnam wartet auf uns.

Hué und auf zu den Höhlen

Was für ein Tag! 7 Uhr ging es los und jetzt 21:30 Uhr sind wir bereits 210km weiter. Nach dem Aufstehen packen wir und checken 8Uhr aus und nehmen gleichzeitig das fahrende Zweirad entgegen. Unsere Rucksäcke lassen wir im Hotel stehen. Das Gefährt was uns heute bewegt kenne ich schon aus Malaysia, fährt sich schrecklich. Davon lassen wir uns nicht stören und sind bereits wenige Minuten später in der Zitadelle (Imperial City). Auf dem erst besten Parkplatz will er 10.000 VND haben, zu teuer also fahren wir weiter und parken einfach wild auf dem Gehweg. Gerade als wir am Eingang ankommen, läuft gerade die Stadtwache mit Musik los. Sie lösen die am Tor stehenden ab und verschwinden im Inneren. Eine Gruppe Touristen folgt ihnen. Wir bleiben brav stehen und zahlen den Eintritt. Die Verlockung war groß einfach mitzuschwimmen. Der Eintritt kostet 150.000 VND pro Person an der Kasse. Drinnen fängt der Guide gerade laut mit Erklärungen an. Wir verstehen jedes Wort, alles in Deutsch und viele deutsche Touristen. Wir bleiben auf Abstand und hören zu. Teilweise interessant, teilweise steht das Gleiche auf den Schildern ringsherum und auch private Geschichten sind dabei. Nach kurzer Zeit lösen wir uns und wollen selber die Stadt erkunden. Wir bleiben allerdings immer in der Nähe zu der Gruppe, das war manchmal gewollt aber oft Zufall. Viele Gebäude wurden zerstört und werden wieder aufgebaut, trotzdem wandern wir 3h umher, bis wir glauben alles gesehen zu haben. Wir sind häufig ganz woanders lang gelaufen als die Gruppe, nur um festzustellen es geht nicht weiter, hier ist nichts oder deren Weg war besser. Es gibt Tempel, Wohnstätten, Versammlungsgebäude, ewig lange Gänge, Torbögen, Schlafgebäude und vieles mehr was der damalige Herrscher so benötigte. Auf dem Rückweg kommen wir an der deutschen Gruppe vorbei. Ein paar Verkäuferinnen halten uns Ananas hin. „Das haben die mit ihren Händen geschält, sonst würde ich das nehmen“ sagt die eine zu der anderen. Hilfe! Die haben das sicherlich auch angeleckt und waren vorher auf Toilette ohne Händewaschen und in Deutschland gibt es keine Arbeitskräfte mehr, das machen alles Maschinen. Bestimmt! Die letzten paar Meter zum Motorroller frage ich much ob die hier sowas klauen und was ich dann tun sollte. Vielleicht hätten wir doch die 10.000 bezahlen sollen, aber alles steht noch da.
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Wir fahren weiter zur Pagode, für die man nichts bezahlen muss. Ein sehr gut gepflegtes Anwesen, natürlich mit Tempel und vielen kleineren Gebäuden, deren Sinn sich uns nicht erschließt. Die deutsche Gruppe kommt gerade an, ich fühle mich verfolgt. Das muss der Bus gewesen sein, der uns überholt hat. Man hat eine schöne Sicht auf den Fluss. Im inneren steht das Auto des Mönchs der sich verbrannt hat. Das hatte ich nicht hier vermutet. Draußen wollen wir Wasser kaufen, 20.000 VND die 1,5l Flasche, nein danke, wir gehen weiter, 15.000? 10.000 antworte ich! Sie willigt ein, außerdem kaufe ich Mandarinen, wie viel kosten die? 40.000 / Kilo ich sage 30 und sie meint 35, nein 30 … okay ich bekomme sie dafür. 20.000 VND kostet ein Bund Bananen, so am Rande. Man muss ständig handeln, ansonsten zahlt man den vielfachen Preis.

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Nun suchen wir nach einem Geocache. Wir finden eine Arena in der Tiger und Elefanten gekämpft haben sollen und einen sehr alten Tempel an einem See. Natürlich gibt es hier keine Touristen. Dafür können wir in Ruhe alles anschauen und der Eintritt ist frei.
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Wir fahren weiter zu den königlichen Gräbern. Die Sonne brennt, es ist 13Uhr. Wir werden gleich abgefangen von den Einheimischen, free parking here! Was kostet das Wasser hier, frage ich. 15.000 VND, naja immer noch billiger als Parkplatzgebühren und Wasser getrennt. Steht das dann auch noch da frage ich, aber das versteht er nicht richtig. Wir riskieren es. Es stehen sehr viele Motorräder herum. Das beruhigt etwas.
Wir geben weitere 100.000 VND als Eintrittsgebühr pro Person aus. Das Gelände ist nicht so groß und nach 1h sind wir bereits überall gewesen. Das eine Grab wurde mit deutschen Spenden von 2008 bis 2010 restauriert. Uns reicht es, wir sind durchgeschwitzt und haben 35km fahrend und zu Fuß zurück gelegt. Das Motorrad ist noch da. Das Wasser soll immer noch 15.000 kosten, ich erkläre ihr das kostet 6.000 im Supermarkt. Es wäre gekühlt und hier gebe es sonst nichts. Wir einigen uns auf zwei Flaschen für 20.000.

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Im Hotel zurück bezahlen wir 110.000 für Motorrad und Fahrräder. Wir laufen noch zu dem Verkaufstand der lokalen Bauern, der ist gleich um die Ecke. Nach einer sehr interessanten Erklärung kaufen wir eine Ananas. Wir laufen wieder zurück und nehmen uns Rucksäcke. Das erst beste Taxi bringt uns zum Bahnhof. Nur 20.000VND für die gleiche Strecke? Den Taxifahrern kann man nicht trauen. Ich versuche das 16:49Uhr Ticket umzutauschen gegen den Zug der in 15min, also 15:23Uhr kommt. Geht nicht, hätte ich vor 4h tun sollen. Okay dann warten wir einfach…
Ich schreibe unser Hotel an und frage welcher Bus zu ihnen fährt. Wenig später im Zug erfahre ich der letzte Bus fährt 17Uhr ab, Mist zu spät. Das Hotel bietet uns an, für 500.000 VND uns am Bahnhof abzuholen. Nach kurzer Überlegung stimmen wir zu. Am Bahnhof stürzen wieder alle Taxifahrerfahrer über uns herein. Dort steht jemanden mit meinem Namen. Ob ich Jessica bin, ja klar! Wir gehen uns noch schnell erleichtern und dann fahren wir noch 45min bis zum Hotel. Morgen schauen wir uns die Paradise und die Dark Cave an. Das buche ich sofort bei Ankunft. 8Uhr geht es los und ich kann gerade noch den Tagesbericht fertig schreiben.

Huê

Heute sind wir erstmalig mit dem Zug gereist. Der war sogar pünktlich, hatte ich gar nicht erwartet. Der Zug hat seine beste Zeit schon hinter sich, trotzdem funktionierte die Klimaanlage. Es geht über die Berge durch eine wirklich schöne Landschaft. Hier fuhr der Zug nicht schneller als 20km/h, meist nur Schritttempo. Wir sitzen genau auf der richtigen Seite und können alles genießen. 12:46 Uhr ging es los und 15:30 Uhr sind wir im 80km entfernten Huê. Wir kaufen Zugtickets für morgen, da geht es nach Dong Hoi und dann weiter zu den Höhlen. Der Taxifahrer fährt dieses mal wirklich direkt zum Hotel und bekommt dafür ein wenig mehr. 100.000 VND für 2km ist in Ordnung. Wir leihen uns Fahrräder aus, die schon sehr verstaubt in einer Ecke standen. Wir fahren zur Zitadelle, leider schließt die gleich und wir kommen nicht mehr rein. Wir erkunden noch ein wenig die Stadt und kommen 18Uhr zurück zum Hotel. Morgen werden wir zeitig aufstehen müssen, damit wir die Zitadelle und die Gräber anschauen können.

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Hôi An

Wir schlafen unglaubliche 11h, bevor wir endlich aus dem Bett kriechen. Heute geht es mit dem für zwei Tage gemietenden Motorroller nach Hôi An. Pro Tag kostet der uns 120.000 und ich hoffe morgen kommen keine weiteren versteckten Kosten dazu. Ich überlege lange wie ich meine Haut am besten schützen kann mit dem Sonnenbrand und entscheide mich für eine mehrlagig extra dicke Schicht Sonnencreme.
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Wir fahren gegen 11Uhr los und sind ca. 11:30Uhr dort. Die Altstadt ist wirklich schön und überall sieht man Touristen. Jedes zweite Geschäft, wirklich jedes zweite!, hat Kleider aller Art. Genauso häufig werden wir angesprochen mit „Hi Madam“, „How are you?“, „Where are you from?“, „shopping“, „many colors“… Sie wollen uns Kleidung nähen, Maßanfertigung versteht sich. Es spielt keine Rolle ob wir fahren oder laufen, an ruhiges genießen ist nicht zu denken. Die Häuser sind wirklich schon älter und alle in gutem Zustand. Den ersten Ort den ich wirklich als Urlaubsziel empfehlen kann. Wir laufen einem „Easyrider“ in die Arme, er möchte uns auf eine Motorradfahrt mitnehmen. Für Asien sehr selten hat er eine große Maschine, dass bringt mich überhaupt dazu auf ihn zu reagieren. Ich zeige ihm meinen Zündschlüssel, danke haben wir selber. Woher wir kommen? Aus Germany… „Guten Tag“ sagt er. Woher wir ein Motorrad haben? Die gibt es hier nicht! Aha das erklärt die unzählig vielen Touristen auf Fahrrädern. Ich unterhalte mich weiter mit ihm, er macht häufig geführte Reisen mit dem Motorrad durch Vietnam. Er zeigt mir sein Buch, voller Danksagungen seiner Kunden in allen Sprachen. Natürlich finde ich auch deutsche Einträge. Die wirken authentisch, so wie er. Leider fahren wir morgen mit dem Zug und ich möchte nicht mit schweren Rucksack durch die Gegend fahren. Er meint wir könnte die Tickets zurück geben. Mit Mirko geht das nicht, möchte ich ihm nicht antun. So lehne ich ab und sage vielleicht beim nächsten mal. Mirko beschwert sich wieso ich mit ihm geredet hätte, dafür bin ich hier um Land und die Leute kennen zu lernen.
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Zum Mittag gibt es etwas frittierten Teig mit Bananenfüllung und Durian für mich. Wir sitzen im Schatten unter einem Baum am Wasser und schauen dem bunten Treiben zu. Nachdem wir satt und ausgeruht sind fahren wir noch eine Stunde durch die Stadt und sehen viele Tempel. Einen besuchen wir noch und kaufen gleich gegenüber Sonnencreme.
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Wir wollen weiter zum Strand, der soll hier richtig gut sein. Dort angekommen suchen wir erst einen Geocache. Sieht so aus als ob die Restaurantbesitzer den als Kundenmagneten gelegt haben. Die Preise finde ich viel zu teuer. Am Strand überall Liegen und Sonnenschirme. Sofort werden wir angesprochen, nein wir möchten nicht in die Sonne, nein wir möchten nichts kaufen, danke Essen und Trinken haben wir selber. Ich zeige auf das Stück Wiese neben dem wir stehen, wir bleiben hier! Die Vietnamesin macht große Augen und geht, sie lässt uns für die nächsten Stunden in Ruhe. So genießen wir den ersten Tag am Strand. Es geht mäßiger Wind, der reicht das immer große Wellen brechen. Zum Schwimmen weniger geeignet, aber zur Erfrischung reicht es. Nach 30min kommt eine Gruppe und fängt an Beach Volleyball zu spielen. Ich schaue gespant zu, mir kribbelt es in den Fingern. Nach weiteren 30min kommt der erste und fragt ob er einsteigen kann, sie meinen dann wären die Teams nicht mehr gleich. Ob ich Lust hätte mitzumachen? Yes, antworte ich. Yo hablo espaniol un poco, sage ich. Woher sie kommen verstehe ich nicht richtig, könnte Hawaii sein. Spanisch hatte ich richtig verstanden, wir bleiben trotzdem im Englischen. Ich spiele gut 1h mit ihnen. Irgendwann meinen sie nach ein paar guten Bällen, ich würde wie ein Profi spielen. Ich sage das ich das jede Woche spiele. Das finale Match verlieren wir, aber es hat sehr viel Spaß gemacht.
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Wir fahren auf dem Rückweg zum Hotel wieder zur gleichen Garküche wie am Vortag. Dieses mal schlagen wir beide zu und nehmen noch zwei Essen mit. Für 100.000 VND würde man im Restaurant gerade mal eines bekommen. Die ganze Zeit kommen Gäste und wie am Vortag bilden sich Schlangen. Es scheint hier auch den Einheimischen gut zu schmecken. Für alle in die in der Gegend mal unterwegs sind, hier die Koordinaten N 16°01.407′ E 108°15.047′. Es stehen mehrere kleine Stände nebeneinander, der ganz links vor dem Geschäft mit den Backwaren.
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