Ankunft in Yangon, Myanmar 25.12.16

Im Flieger läuft die Klimaanlage auf Hochtouren, es sind gefühlte 10 Grad. Ich friere und höre die anderen Fluggäste sich über die Kälte beklagen. Die Stewardessen sind bereits fleißig am Decken verteilen und ich bekomme auch eine. Mirko friert natürlich nicht. Nachdem die Decken knapp werden, schalten sie die Heizung an. Für den Rest des Fluges wird es schön warm. Es gibt zu unserer Überraschung auf dem kurzen Flug eine richtige Mahlzeit, nicht nur einen Snack. Die Kabine ist hübsch weihnachtlich dekoriert, nicht übertrieben, einfach nur passend.

Wir haben den Großteil unseres Gepäcks in Thailand gelassen und fliegen dieses mal mit nur 10kg. Es ist fast nur Wäsche für die zwei Wochen und reicht hoffentlich. Es gibt ein dickes Prospekt, welches über Myanmar informiert. Ein Erdbeben im August soll viele hunderte Tempel und Pagoden in Bagan in Schutt verwandelt haben, dass wussten wir noch gar nicht. Schade das wir es nicht in seiner vollen Pracht erleben werden. Wir lesen uns die Benimmregeln durch und das meiste kommt uns bekannt vor. An Board gibt es keine Bildschirme in den Sitzen vor einem, wie man es kennt. Anstelle dessen kann man sich per WLan mit dem boardeigenen Netz verbinden und kann darüber Filme schauen, die Fluginfos abrufen usw. „Bring you own Device“ Konzept an Board eines Flugzeuges überzeugt mich sofort, ich hoffe das macht Schule.

Der Flug dauert 90min, kaum auf Flughöhe, beginnt auch schon wieder der Landeanflug. Von oben sieht es nicht ganz so hell wie in Bangkok aus, aber eindeutig eine Stadt. Nach der Landung geht es zur Immigration und wir sind die ersten und sehen nur nach uns noch ein paar Ausländer, der Rest sind Einheimische. Nach dem obligatorischen Toilettengang, suchen wir nach Geldautomaten. Davon stehen hier jede Menge, nur keiner geht. Also verlassen wir durch den grünen Ausgang die Ankunftshalle. Unser Gepäck muss durch den Scanner, aber wir dürfen ohne Pause weiter.

Sofort stürmen uns Einheimische mit „Taxi Taxi“ entgegen. Die ersten können wir noch abwehren, indem wir darauf verweisen noch mittelos zu sein. Die zweite Welle werden wir nicht so leicht los, die folgen uns von Geldautomat zu Geldautomat. Leider funktionieren nicht alle und erst mit Mirkos Karte rückt einer der Automaten die lokale Währung heraus. Wir brauchen uns nur umdrehen und unsere Schatten führen uns zum nächsten Taxi. Das bringt uns für 7.000 Kyats zum Hotel, es fährt allerdings erst mal vorbei und ich kann den Fahrer noch rechtzeitig zum Umdrehen animieren. Ich hatte zufällig den Namen beim Vorbeifahren gelesen.

Im Hotel werden wir schon erwartet, es liegt ein Ausdruck mit meinem Namen da und ein großer Stempel „Paid“ prankt darauf. Das Zimmer hat allen Luxus den wir brauchen, es ist groß und sauber. Es gibt WLan, allerdings ist das Internet schneckenlangsam. Es wird zumindest die Tage in Yangon keine Bilder geben, ich reiche sie später nach.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.