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Jessica

Die letzten Tage auf dem C64

Ich habe bereits vor Jahren meine C64 Disketten auf den PC übertragen. In den Abbildern habe ich unzählige Effekte, Intros und Programme von mir gefunden. Das größte Anwendungsprogramm ist ein sehr umfangreicher Spriteeditor. In meiner zweiten Demo habe ich eine geplante Demo von Sunshine Design angekündigt. Die wurde niemals fertig, das Intro möchte ich trotzdem vorstellen. Für Freunde und Bekannte habe ich öfters Brief in Form von kleinen Intros geschrieben. Die verschiedenen Dinge habe ich in einem Youtube Video zusammengeschnitten. Es sind die letzten Effekte und Programme, die ich auf dem C64 geschrieben habe. Die Original Musik wurde ersetzt.

Auf dem PC sind die meisten Effekte in Pascal unter DOS entstanden. Die Programme werden unter Windows wahrscheinlich nicht problemlos laufen, da sie direkt auf die Grafikkarte zugreifen. Ich werde bei den PC Projekten umgekehrt chronologisch vorgehen und die letzten PC Werke zuerst vorstellen. Die alten Pascalprogramme werde ich wahrscheinlich alle mit Sourcecode veröffentlichen.

Jessica

Die zweite Demo

Die zweite Demo auf dem C64 entstand kurz nach der Ersten, zwischen dem 22. Mai und November 1992. Ich habe viel Mühe in die Übergänge der einzelnen Teile gesteckt. Das Video ist komplett mit Ladebildschirm und Entpacksequenzen. Der Programmcode des zweiten Teils stammt aus einer Zeitschrift. Der Logoscroller im dritten und der Text mit dem ausgeblendeten Rand im vierten Teil entstanden in Editoren, die den entsprechenden Sourcecode für die Demo generiert haben.

Dieses Mal wurde die Demo in Avidemux geschnitten und umgerechnet. Trotz besseren Ausgangsmaterials erzeugte der MS Windows Live Movie Maker nur verschwommene Videos. Die Aufnahme im C64 Emulator erzeugte ständig Soundfehler. Durch Änderung des Videocodecs und Speichern der Audiospur als unkomprimiertes PCM, konnte es fast umgangen werden. Der letzte Teil erzeugte allerdings immer leiernden und stockenden Sound. Für die fehlerfreie Wiedergabe kam Sidplay2/w zum Einsatz. Anfangs traten die gleichen Probleme auf und ich schätze es muss mit meiner onboard-Soundkarte zusammenhängen.

Ich werde demnächst noch ein paar einzelne Effekte und eine angefangene Demo verfilmen.

Jessica

Von Anfang an

Mein Studium ist für mich geschafft und jetzt habe ich erst mal eine kurze Pause. Die freie Zeit werde ich nutzen, um die ganzen Projekte hier zu veröffentlichen. Die Seite werde ich ebenfalls überarbeiten und die Baustellen fertig stellen. Anfangen werde ich ganz am Anfang, beim C64.

Ich hatte den C64 zu meinem 14. Geburtstag geschenkt bekommen und war anfangs gar nicht davon begeistert. Nach drei Monaten Basic lernte ich Assembler und fing an die Effekte aus den verschiedenen Demos nachzuprogrammieren. Damals kannte ich noch alle Befehle, Speicheradressen, Register usw auswendig, davon ist nicht mehr viel hängen geblieben. Meine erste Demo auf dem C64 hatte ich nach drei Wochen Arbeit am 18.04.1992 abgeschlossen.

Die zweite Demo werde ich die kommenden Tage ebenfalls veröffentlichen.

Ich habe verschieden Ansichten mit unterschiedlichen Dokumenten die als Vorlage dienen. Alle Vorlagen haben das gleiche Format, sprich die gleichen Felder und sollen deswegen auch die gleiche Maske benutzen. Nun benötige ich aber für die unterschiedlichen Ansichten ein Feld zu Unterscheidung und wollte das beim Anlegen des Dokumentes setzen.

 In jeder Ansicht existiert ein Aktionsknopf mit folgender Formel:

@SetTargetFrame(“Main”);
@Command([Compose];”Vorlage”)

Nun wollte ich beim Anlegen ein Feld setzen um die Dokumente trotz gleicher Maske auseinander halten zu können. Also schnell äquivalenter Code in Lotus-Skript erzeugt:

Dim uiws As New NotesUIWorkspace
Dim uidoc As NotesUIDocument

Call uiws.SetTargetFrame(“Main”)
Set uidoc = uiws.ComposeDocument(“”,”",”Vorlage”)
Call uidoc.FieldSetText(“Typ”,”Kuvert”)

Notes grüßte mit “Zielrahmen ist Vorläufer des Script-Objekts” (Target is ancestor of script), grrr… Eine Möglichkeit wäre bei ComposeDocument das ReturnUIDocument auf False zu setzen aber leider gibt es dann keine Möglichkeit mehr auf das UIDocument zuzugreifen.

Setzen des Zielrahmens in der Aktion wie in der Maske blieben erfolglos. Nach langem Suchen und rumprobieren bin ich dann auf eine anderen Lösung gekommen.
Folgende Zeilen innerhalb der Maske “Vorlage” in Postopen erfüllen den Wunsch:

 Dim uiws As New NotesUIWorkspace
 Dim uiview As NotesUIView
 Set uiview = uiws.CurrentView

Call Source.FieldSetText(“Typ”,uiview.ViewName)

Falls man andere Werte benutzen möchte als den ViewName lässt sich das natürlich leicht mit IF … THEN realisieren.

Jessica

Ärzte

Ein Thema was mich aufregt!

Auf der einen Seite hört man davon wie überlastet die Ärzte sind und wie wenig Geld sie verdienen, aber braucht man mal einen Arzt dann frage ich mich öfters haben die ihren Abschluss im Lotto gewonnen?

Ich sehe es im eigenen Studiengang, auch wenn das nicht Medizin ist, viele lernen für die Prüfung aber ein paar Semester später ist davon nicht mehr viel da. Dafür werde ich dann eher als Freak bezeichnet für Dinge die eigentlich auch im Studium dran kamen. Ich lerne halt ungern Sachen auswendig, da ich die eh ganz schnell wieder vergesse. Lieber ist mir das praktische Erarbeiten von Sachverhalten – das bleibt wesentlich länger.  Damit meine ich einfach hinsetzen und beispielsweise große Projekte umsetzen/programmieren unabhängig vom Studium. Aber zurück zu den Ärzten…

Vor zwei Wochen hatte es mich mal wieder richtig erwischt, ausgerechnet zu den Prüfungen lag ich mit 40Grad Fieber im Bett. Um schnell wieder auf die Beine zu kommen habe ich jede Menge Medizin zu mir genommen, die Prüfungen wollte ich nicht schon wieder wegen Krankheit ausfallen lassen. 
Ich bin mitten in der Nacht aufgewacht und fühlte mich irgendwie sehr komisch. So im Halbschlaf denkt man normalerweise auch nicht wirklich, sondern möchte einfach nur weiterschalfen. Aber das funktionierte nicht mir wurde plötzlich speiübel. Die Arme und Beine wurden taub und schmerzten, mein Puls/Herz fing an zu rasen und mir lief der Schweiß in Bächen über den ganzen Körper. Ich kannte das schon von früheren “Anfällen” von meiner Laktose, Fruktose und Sorbitintoleranz. Aber diesmal war es wirklich extrem, also versuchte ich Hilfe zu erreichen. Leider konnte ich von den Verwandten/Bekannten Nachts um 1:30Uhr niemanden erreichen. Nach 10min verkrampften sich meine Arme und Beine derart das ich die kaum noch bewegen konnte. Also rief ich den Notruf an – was soll man den machen wenn man alleine im Bett liegt und keiner in der Nähe ist?
Irgendwie verstand mich der Mann am anderen Ende schlecht – nach dreimaligen Nennen des Namens und Adresse gab er wohl auf mir weitere Fragen zu stellen. Ich konnte in meinem Zustand nicht öffnen und habe das der Person am anderen Ende der Leitung noch klar gemacht. Auch das ich glaube es könnte ein anaphylaktischer Schock sein, aber ich bin kein Arzt!
So 20min später kamen die glaube ich an und mittlerweile hatte ich doch jemanden der einen Schlüssel hat erreicht. Darüber war die Notärztin gar nicht glücklich, die kam mir max. 2Meter nah und beschwerte sich die ganze Zeit darüber ob ich wüsste wie teuer das wäre weil die Feuerwehr auch kommen musste, da ich nicht öffnen konnte. Nennt man die Begleiter Schwestern? – jedenfalls einer davon hat nur kurz Blutdruck gemessen und da der mittlerweile wieder im normalen Rahmen war, sind die wieder abgezogen ohne eine Finger krum zu machen. Bei anderen vorherigen Vorfällen bekam ich meistens etwas Kochsalzlösung intravenös. Ich hoffe das Wort ist richtig, also ich meine einen Beutel Flüssigkeit über eine Nadel in den Arm zu verabreichen. Das wäre in dem Fall wohl auch nötig gewesen, kurz nachdem die Weg waren, fiel mein Kreislauf wieder ab. Arme und Beine waren immer noch total schlecht durchblutet und eiskalt. Solche Kreislaufprobleme bin ich gewöhnt und 3Liter Flüssigkeit halfen, aber es dauerte 4h bis es mir wieder normal ging und ich weiterschlafen konnte.
Ich weiß bis heute nicht was das den nun ist – bei früheren “Anfällen” meinten ein paar Ärzte das wäre ein anaphylaktischer Schock, andere wissen es nicht oder meinen das könnte es nicht sein. Jedenfalls habe ich nur noch das Antibiotika weitergenommen und die nächsten Nächte ist nichts mehr passiert.
Scheint wohl irgendwas in einem der anderen Medikamente gewesen zu sein, was ich nicht vertrage.

Was mich stört ist dass mir nicht geholfen wurde, sondern ich so hingestellt wurde als ob ich als Spaß anrufen würde.
Nur Notärzte scheinen prinzipell keine Ahnung zu haben. Im Jahre 2004 hatte ich einen Nierenstein – 1cm!
Da wurde ich als erstes gefragt ob ich Drogen genommen hätte, HALLO – wie bitte? Ich liege mit extremen Schmerzen im Bett und soll WAS? (Schade das ich in solchen Situationen leider nicht in der Lage bin mich angemessen verbal gegen solche Sachen zu wehren.)

Es dauerte DREI Monate bis beim dritten Ruf von Notärzten die mich erneut in ein Krankenhaus einlieferten der Nierenstein endlich entdeckt wurde! (Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn!) Ich muss natürlich dazu sagen das in der Zwischenzeit von einem Arzt zum nächsten geschickt wurde. Da wurden solchen tollen Dinge wie Magen- und Darmspieglung und mein Favorit eine Blasenspieglung gemacht. Keine Ahnung wie viele Liter Blut und andere Körperflüssigkeiten ich abgeben durfte.

Oder meine Laktose-Intoleranz – das ist eine Geschichte für sich – ich versuchs mal so kurz wie möglich:
Bei Geburt vertrug ich schon nicht die Muttermilch, das war so schlimm das ich an den Ernährungstropf kam. Als Kind hatte ich ständig Durchfall, Verstopfung und Erbrechen – da meinten die Ärzte ich hätte einen nervösen Magen. Mit 11Jahren fingen dann diese Anfälle an, also starkes Schwitzen – starke Schmerzen usw. Damals bin ich auch von einem Arzt zum nächsten aber keiner konnte mir sagen woran es liegt. In meiner Nähe öffnete eine neue Arztpraxis und da gab es erste Lichtblicke. Es kam einiges ans Tageslicht durch den Arzt der mich noch heute betreut aber das ich keine Laktose vertrage habe ich mit 16 selber herausgefunden.
Es ging mir zwar danach wesentlich besser aber nur das diese “Anfälle” weg blieben, ansonsten wurden meine Blutwerte immer schlechter. Ich nahm dann öfters Eisentabletten um den Eisenmangel auszugleichen, genau wie andere Präperate. Durchfälle hielten die ganzen Jahre an und wurden schlimmer. Erst 2006 wurde mir bestätigt das ich auch Sorbit und Fruktose nicht vertrage. Ich bin zu meinem Arzt gegangen und bat ihn diese Tests zu machen. Er hat mich darauf hin zu einem Spezialisten überwiesen, der diese dann durchführte.

Als Resume könnte man meinen die Ärzte erwarten von ihren Patienten eine Diagnose die sie nur noch überprüfen müssen. Schaut man in Internetforen und ähnliches scheint es nicht falsch zu sein, sich vorher zu informieren um sich vom Arzt nicht falsch behandeln zu lassen.
Das kanns doch aber wohl nicht sein oder?

Ich habe noch viele andere negative Erlebnisse mit Ärzten, aber ich möchte hier kein Buch schreiben. Für meine angeborenen gesundheitlichen Probleme kann ich nichts und äußerlich sieht man es mir nicht an, das ist aber kein Grund für Ärzte mich wie manchmal wie einen Hypochonder zu behandeln.

Ich möchte mich bei den guten Ärzten bedanken, die ihre Patienten ernst nehmen und nach besten Wissen und Gewissen eine Lösung suchen. Natürlich auch Notärzte, Schwestern und alle die Kranken helfen.

Jessica

No Pants 2008

Keine Hosen in öffentlichen Verkehrsmitteln und das im kalten Januar. Respekt!
Darüber bin ich gerade(vor ein paar Wochen) gestolpert und frage mich ob sich sowas auch in Deutschland umsetzen lässt. Ich würde dabei definitiv mitmachen, so einen Spass lässt man sich doch nicht entgehen.

http://www.improveverywhere.com/

Mittlerweile gabs auch weitere Aktionen, wie das plötzliche Erstarren für fünf Minuten in der New Yorker Grand Central Station. Es lohnt sich die Seite immer mal wieder zu besuchen.

Jessica

Endlich wieder Luft

Damit meine ich nicht etwa Smog, sondern einfach nur wieder freie Zeit zu haben. 
Anfang Dezember fing ich an meine Hefter rauszukramen und eine Person zu finden die mir Mathe erklären kann.  Januar stand dann komplett unter dem Zeichen des Lernens und Übens (im Falle von Mathe).  Ich bin ziemlich pessimistisch an die Prüfungen gegangen, war der Meinung das wars gewesen mit Studium. Aber ich wollte mein Bestes geben und das Lernen hat sich ausgezahlt – Mathe bestanden und die anderen Prüfungen sogar mit gut – sehr gut. :)
Danke an Jörg der sich die Zeit genommen hat mir mal Mathe in Deutsch zu erklären.  Ich glaube das ich nicht den besten Eindruck auf ihn gemacht habe, so wie ich mich angestellt habe. Aber jetzt verstehe ich sogar die Formeln, in denen der Professor zu denken scheint. Danke auch an meine Komilitonen Thomas und Andre, die ich die letzten Wochen sehr häufig und lange anrief.  Meine Telefonrechnung vom Januar ist dementsprechend ausgefallen, aber es war nicht umsonst.

Nun habe ich wieder Zeit für meine Wohnung, Tiere, Blog usw…. Meine Küche sah vielleicht aus… ;)

Das mit täglichen Frust und Notes meinte ich ernst, aber leider fehlt mir dann doch die Zeit täglich darüber zu schreiben.
Aktuell habe ich gerade das Problem das meine Praktikumsaufgabe auf einem Notes 7.02 Server entwickelt wurde und nun auf einem Notes 6.5 Server laufen soll. Aber mit Java 1.3.1 läuft kein JDBC ….
Näheres dazu habe ich im Notesforum geschrieben.

Ich werde gleich mal noch die ganzen Entwürfe der letzten Wochen fertigstellen und veröffentlichen.

Ich werde ab sofort meine negativen Erfahrungen(sprich den Bugs) mit Notes hier beschreiben und falls ich eine Lösung gefunden habe gibts dazu einen Workaround.

Sehr empfehlen kann ich übrigends “Das Notes Forum“, darin suche ich täglich mehrfach nach Lösungen und finde fast immer welche.

Heutiger Bug wäre:
In einer Aktionsleiste eine Aktion mit Unteraktionen anlegen und dieser eine benutzerdefinierte Grafik zuweisen.
Die Grafik wird NUR angezeigt wenn die oberste Aktion sichtbar ist.
Sollte man also dieses Menü für Statuswechsel innerhalb eines Workflows verwenden wollen, so hat nur der erste Bearbeiter, der beispielsweise Akzeptieren oder Ablehnen wählen darf, eine Grafik.

Ich hatte für meine Eltern ein paar Sendungen im TV aufgenommen und nun sollte es auf DVD gebrannt werden. So stand ich vor dem Problem wie geht das?

Meist findet man im Zusammenhang mit vdr natürlich Verweise auf die Plugins wie dem Burn-Plugin. Nur bei mir läuft vdr auf dem lokalen Netzwerkserver und ich benutze ihn lediglich zur Aufnahme von Serien. Die ganze Bedienung sprich das Anlegen von Timern erledige ich über meinen Browser mittels VDRAdmin-AM.

Nun zurück zum Thema:
Als erstes habe ich ProjectX genommen um die Aufnahmen zu schneiden und zu demuxen. Es ist empfehlenswert die Schnittpunkte abzuspeichern, darauf komme ich später noch einmal zurück.
In ProjectX einfach unter Datei auf Hinzufügen gehen und die vdr-Dateien 001.vdr 002.vdr usw auswählen. Dann mit den <<< << <| |> >> >>> + – Knöpfen die gewünschten Schnittpositionen auswählen -> Alles was grün ist wird gespeichert. Sinnvoll ist es einen Pfad für die Speicherung auszuwählen, ich habe “Demux” genommen. Normal reicht dann noch ein Klick auf Quickstart und schon hat man mehrere Dateien aka 001.ac3 001.m2v 001.mp2.

Nun kann man mittels

mplex -f 8 -o Videodatei1.mpg Demux/001.m2v Demux/001.ac3

den Videostrom (m2v) mit dem Audiostrom (ac3) DVD-konform zusammenfügen. Mit -f 8 sorgt man dafür das dvdauthor die Videodatei später ohne Neuberechnung akzeptiert.

Nachdem alle Aufnahmen geschnitten und fertig als DVD-konformes Material vorliegen, gehts darum daraus eine DVD zu erstellen. Ich habe mehrere Programme wie DVDStyler, videomaker, kdvdauth, GDVDCreator angeschaut aber bin mit der Bedienung überhaupt nicht zurecht gekommen. Hängen geblieben bin ich dann letztendlich bei QDVDAuthor, es stürzt zwar häufig ab, aber bietet den größten Funktionsumfang und ist relativ gut bedienbar.

In QDVDAuthor ein neues Projekt anlegen und die vorher erstellten DVD-konformen Videos mittels “Add Movie” hinzufügen. Die hinzugefügten Videos erscheinen dann links oben, rechten Mausklick darauf und auf Properties gehen. In dem neuen Fenster ist es nun wichtig das es keinen Reiter mit “Transcoding” gibt, falls einer vorhanden ist einfach auf den “<<<Transcode” Knopf klicken.
Am Anfang habe ich die aufgeteilten mpg-Ströme mittels Avidemux2 wieder zusammengefügt und QDVDAuthor das Transcoding überlassen, dabei werden die mpgs erneut berechnet was natürlich zu einer schlechteren Qualität führt.
Wichtig ist auch der Reiter “Chapters” für die Kapitelsprungmarken, wer sich die Arbeit machen möchte kann hier natürlich die Kapitel gezielt festlegen. Ich habe mich mit einer automatischen Kapitelerzeugung aller 60sek oder 120sek begnügt.
Im Hauptmenü wollte ich Vorschaubilder der Video als Abspielknöpfe verwenden, also brauchte ich vernünftige Bilder aus dem Video. Die automatisch erzeugen Bilder von QDVDAuthor sind meist nicht optimal. Mittels

mplayer -nosound -vo png Videodatei1.mpg

erzeugt mplayer für jedes einzelne Videoframe ein Bild – hier sollte man vorsichtig sein es kommen schnell ein paar GB Bildmaterial zusammen. Also rechtzeitig mit Strg-C abbrechen bevor die Festplatte voll ist :) . Man kann natürlich mplayer noch Optionen wie -ss mm:ss (-ss 01:00 für 1min) mitgeben dann startet die Bilderzeugung erst an der gewünschten Stelle im Video.

Sobald man ein schönes Bild gefunden hat, einfach in QDVDAuthor auf “Add Image” (rechte Maustaste im rechten Main Menu Teil) gehen und dann linke Maustaste gedrückt halten und Bereich ziehen in dem das Bild erscheinen soll (finde ich etwas gewöhnungsbedürftig).
Auf das Bild wieder mit der rechten Maustaste und auf “Define as Button” im aufgehenden Fenster rechts neben dem jump auf den DropDownKnopf gehen und das gwünschte Video das abgespielt werden soll auswählen.

Das wiederholt man nun solange bis alle Videos mit einem Startknopf verknüpft ist. Natürlich lässt sich noch mehr machen aber ich wollte keine Anleitung für QDVDAuthor schreiben. Ist man fertig dann auf “Create DVD” in der Symbolleiste gehen. Das nächste Fenster sollte man einfach mit OK bestätigen. Bei SuSE gab es noch eine Falle, obwohl ich alles mit YaSt installiere und es sich um die Abhängigkeiten kümmert, scheint wohl jemand bei dem qdvdauthor*.rpm eine Abhängigkeit vergessen zu haben. Bei mir fehlte movie-to-dvd und QDVDAuthor erzeugte immer nur merkwürdige Fehlermeldungen das Dateien fehlen würden. Movie-to-dvd befindet sich im videotrans*rpm bei Packman.
Nachdem QDVDAuthor mit der Erstellung keine Fehler gemeldet hat sollte man vor dem Brennen noch mal überprüfen ob es sich abspielen lässt:

xine dvd://home/user/ausgabeverzeichnis/VIDEO_TS

Brennen lässt es sich dann beispielsweise mit K3B.
Glückwunsch fertig wäre die DVD.

Aber es lauern leider doch noch Probleme.
Ich hatte in meinem Fall fünf Aufnahmen von verschiedenen Fernsehsendern. Drei hatten eine AC3-Tonspur und zwei nur eine MP2-Tonspur ausgestrahlt. Mit den Software-DVD-Playern auf dem Computer lief die DVD völlig problemlos, aber auf dem Hardware-DVD-Player meiner Eltern blieben die Aufnahmen mit der MP2 Tonspur stumm.
Allgemein scheinen die Player nicht in der Lage einfach eine vorhandene Tonspur abzuspielen und das Konzept der Audio-Taste zum Wechseln der Tonspur ist in meiner Familie völlig unbekannt. Zumal ich es auch verstehe falls man die DVD verleiht jedem erst sagen zu müssen, er müsse die Tonspur wechseln damit er was hört. Also musste ich einen Weg finden die MP2-Tonspuren in AC3 zu wandeln. In MP2 wäre natürlich einfacher gewesen, da die Sender neben den AC3 Tonspuren immer MP2 senden, aber ich wollte die beste Qualität die geht.
Zurück zu ProjectX:
Die vdr-Dateien der MP2 Aufnahmen wieder laden, die hoffentlich gespeicherten Schnittpunkte ebenfalls und dann nicht auf QuickStart sondern auf den “anpassen”-Knopf klicken. Im nächsten Fenster auf Einstellungen->Einstellungen oder Strg-S drücken.
Jetzt muss bei “dekodiere MPEG Layer1,2 zu PCM” und “RIFF(RIFX)-Kopf hinzufügen (.wav)” ein Häkchen gesetzt werden. Fenster schließen und auf den grünen Start/Pause-Knopf klicken. Nachdem ProjectX fertig ist liegen die MP2-Tonspuren nun als wav-Dateien vor.
Ich habe die jeweilige Datei mit Sweep geöffnet und bin auf Audiodatei > Kanäle > Kanäle/Hinzufügen gegangen. Im dem Kanäle addieren Dialog “Frei definiert” wählen und 5 Kanäle eingeben und auf OK klicken. Dann unter Datei auf “Speichern unter” gehen und es beispielsweise als “001-5kanal.wav” speichern. Mir ist dabei mehrfach Sweep abgestürzt aber die gespeicherten Dateien waren in Ordnung.
Jetzt muss die WAV-Datei nur noch in AC3 konvertiert werden, dies geht am besten mittels

aften -b 448 -cmix 0 -smix 0 -acmod 7 001-5kanal.wav tonspur1.ac3

Mittels mplex die Video und die neue AC3 Audiospur zusammenfügen und erneut in QDVDAuthor einfügen. DVD erzeugen, brennen und über eine problemlos funktionierende Wiedergabe freuen.

Die meisten Informationen habe ich über zwei Wochen aus unzählen Foren und ähnlichen zusammengetragen und kann leider nicht mehr die genauen Quellen nennen. Ich hatte mir nur eine kurze Stichpunktliste gemacht um jederzeit wieder eine DVD erstellen zu können und mich erst heute entschlossen darüber einen Artikel in meinem Blog zu schreiben. Die  Informationen über AC3 habe ich einem ausführlicheren Artikel zu aften entnommen.

Ich benutze OpenSuSE 10.3 und alle genannte Software lässt sich über YaST installieren, dafür werden die Community Repositories wie Packman benötigt.